Expedition in die Vergangenheit: Verein plus/minus 60 aktiv erkundet deutsche Währungsreserve
Ein Relikt des Kalten Krieges: der Bundesbankbunker
Kobern-Gondorf. Mit 21 Personen besuchte der Verein plus/minus 60 aktiv e.V. den Bundesbankbunker in Cochem-Cond. Der Bunker wurde zur Zeit des Kalten Krieges von 1962 bis 1965 erbaut. Man befürchtete, dass große Mengen Falschgeld die Stabilität der deutschen Wirtschaft schwächen und das Land in große Schwierigkeiten bringen könnte. Für diesen Fall wurden 25 Milliarden DM in 10, 20, 50 und 100 DM Scheinen in der Ersatzwährung im Bunker eingelagert.
Der Bunker war mit zwei großen Büro- und Wohnräumen wie Küche, Schlafräumen etc. für einen längeren Aufenthalt ausgestattet. Im Ernstfall war eine schnelle Verteilung der Ersatzwährung für die deutsche Wirtschaft notwendig. Der Bunker ist somit ein wichtiges Zeugnis deutscher Geschichte.
Nach der Besichtigung des Bunkers stand eine Führung durch die historische Senfmühle auf dem Programm. Den Abschluss bildete der Besuch des Cochemer Weihnachtsmarktes. BA
