Allgemeine Berichte | 30.05.2018, 16:03 Uhr

Theater im Drehwerk 17/19 frei nach Shakespeare

Ein Sommersnachtstraum

Ein Spiel um Liebe , Lust und Leidenschaft am Donnerstag, 14. Juni um 20 Uhr in der Töpferstraße 17 - 19

Wachtberg. Mit seinem verwegenen Mix aus Commedia dell’arte-Elementen und Comic-Gesten, seiner phänomenalen Bühnenpräsenz und seinem schier endlosen Fundus an sprachlichen und pantomimischen Mitteln begeistert Bernd Lafrenz sein Publikum seit vielen Jahren. Seine eigensinnigen Shakespeare-Parodien sind leichtfertig-heitere Märchenstunden fürs Volk bei gleichzeitiger Verbeugung vor William Shakespeare.

Herzog Theseus von Athen ordnet die Vorbereitung zu seiner feierlichen Hochzeit mit der Amazonenkönigin Hippolyta an. Es soll mit Pomp und Triumph gefeiert werden, da erscheint jedoch der alte Egeus, um seine Tochter Hermia zu verklagen, die sich in den jungen Lysander verliebt hat und um keinen Preis den ihr vom Vater bestimmten Demetrius heiraten will, obwohl dieser sie liebt. Auf solchen Ungehorsam steht aber nach athenischem Gesetz der Tod oder die Verbannung ins Kloster. In ihrer Not beschließen Hermia und Lysander zu fliehen. Ihnen folgt der verliebte Demetrius in den Wald und diesem wiederum die hochgewachsene, von ihrer Freundin ins Vertrauen gezogene Freundin Helena, die den Demetrius liebt, jedoch von ihm abgewiesen wird. In dem nächtlichen Wald geraten alle vier in einen Zauberspuk, der ihre Liebesneigungen vollkommen verwirrt. Denn in diesem Wald treiben der freche Kobold Puck und die Elfen ihr Wesen.

Der Feenkönig Oberon befiehlt Puck, ein Wunderkraut zu holen, dessen Saft, auf schlafende Augen geträufelt, den Schläfer in diejenige Kreatur verliebt macht, die er nach dem Erwachen zuerst erblickt...

Doch sind Pucks Streiche mit dem Wunderkraut nicht sein einziger Spuk.

Sechs Handwerker proben im Wald, fernab der Stadt, ein Theaterstück, das sie zur Hochzeit des Herzogs aufführen wollen.

Puck treibt nun auch mit dem Weber Zettel seine Späße...

Den Sommernachtstraum hat William Shakespeare um 1595 für die Hochzeit eines Adligen geschrieben.

Bernd Lafrenz gibt den Sommernachtstraum als Spiel um Liebe, Lust und Leidenschaft mit all seinem Zauber aber auch seinen Irrungen und Wirrungen in all seinen Facetten.

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