Mendig feierte doppeltes Martinsfest
Ein St. Martin kommt selten allein
Mendig. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein unglücklicher Planungsfehler ist volle Absicht und hat eine lange Tradition in Mendig. St. Martin wird hier nämlich doppelt gefeiert. Wegen der hohen Beteiligung halten die beiden Ortsteile Obermendig und Niedermendig parallel Wortgottesdienste in der Genovefakirche und der Cyriakuskirche ab und machen sich anschließend in getrennten Zügen zu einer gemeinsamen Feier auf einer zentral gelegenen Freifläche in der Fallerstraße auf. Jeder Zug wird natürlich von einem eigenen berittenen St. Martin angeführt. Nahezu gleichzeitig näherten sich die beiden Züge - schon von weitem konnten die Fackeln und Laternen gesehen, die Musikkapelle spielen und die Kinder singen gehört werden, bis dann beide Gruppen vor der Kulisse des warmen und knisternden Martinfeuers zu einem riesigen Chor verschmolzen - begleitet von der Schützenkapelle Mendig. Der Obermendiger Zug wurde von Hannah Krüger als St. Martin auf ihrem weißen Wallach Karioka Wakein angeführt, für Niedermendig ritt Norbert Adamietz auf Stitch. Beide Pferde nahmen die Situation sehr gelassen und ließen sich geduldig von allen Kindern anfassen und streicheln. Auch für Fotos standen beide St. Martins mit ihren Pferden gerne zur Verfügung.
1000 Martinswecken verteilt
Die örtlichen Bäckereien Lempertz und das Kulturbackhaus Schmitz lieferten insgesamt 1000 Martinswecken, welche unter anderem vom Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel mit vollen Händen verteilt wurden. Glühwein und Kinderpunsch rundeten das Angebot ab und luden die Anwesenden ein zu verweilen und dem prasselnden Martinsfeuer beim Abbrennen zuzuschauen.
Bürgermeister Hans Peter Ammel verteilte 1000 Martinswecken an die Kinder.
Die St. Martins Rolle in Obermendig kam Hannah Krüger auf ihrem Wallach Karoka Wakein zu.
Ein eindrucksvolles Martinsfeuer wurde den Besuchern in Mendig geboten.
Der Martinsumzug sorgte für große Begeisterung bei einigen Besuchern.
