Allgemeine Berichte | 20.02.2017

Narrentreffen im Wappensaal des Rathauses in Niederzissen

Ein Stelldichein der guten Laune

Alle Tollitäten aus dem Brohltal versammelten sich zum Erinnerungsfoto mit Bürgermeister Johannes Bell. WK

Niederzissen. Bis auf den letzten Platz gefüllt war auch in diesem Jahr beim Narrentreffen der Verbandsgemeinde Brohltal am vergangenen Sonntag der Wappensaal des Rathauses in Niederzissen. Bürgermeister Johannes Bell hatte die Narren aus dem gesamten Brohltal zu diesem schon traditionellen Treffen in die „gute Stube“ des Rathauses eingeladen. Zum 27. Mal waren die Abordnungen aller Karnevalsgesellschaften mit ihren Elferräten und Prinzen sowie aller organisierten Möhnen aus der Verbandsgemeinde der Einladung gefolgt.

Pünktlich um 11.11 Uhr hieß das

Moderatorenteam, der Oberzissener Ortsbürgermeister Eugen Schmitt und der Kommandant der Funken und Stadtsoldaten der Großen Kempenicher Karnevalsgesellschaft (GKKG) Patrick Groß, die Gäste im Rathaus aufs Herzlichste willkommen und wünschte ein paar frohe und unterhaltsame Stunden im Kreise der Brohltaler Jecken.

Besonders begrüßen konnten die beiden den Beigeordneten der Verbandsgemeinde Brohltal sowie die Vertreter der im Verbandsgemeinderat vertretenen Gruppierungen mit ihren Fraktionssprechern und den Ortsbürgermeistern der Kommunen des Brohltals. Herzlich willkommen hießen sie auch den Vize-Präsidenten des RKK, das Niederzissener Karnevals-Urgestein Willi Fuhrmann, sowie Heinz „Manes“ Schröder als ältesten Teilnehmer dieses Treffens..

Nach einer einleitenden Schunkelrunde mit dem Duo Silvio (Lothar Böhnke und Jürgen Stürmer) hießen sie dann als ganz besonderen Gast Bürgermeister Johannes Bell willkommen, der in diesem Jahr als „Donald Trump“ in die närrische Arena Einzug hielt. Sein

„närrischer Rückblick“ auf die Ereignisse des abgelaufenen Jahres war wieder sehr umfangreich und erzeugte so manche Lachsalven. Er empfahl dem Bürgermeister, auf die Burg Olbrück umzuziehen: „Dann kannst Du ganz erhoben hoch über dem Brohltal thronen!“ Auch für die Zukunft des Weiberner Freizeitbads hatte er zur Erheiterung der Naren eine Lösung parat. Sein „Mauerbau“ richtete sich allerdings nicht gegen Mexiko, sondern sollte zum Schutz vor feindlicher Übernahme in Richtung Bad Breisig gebaut werden. Heiterkeit erzeugte auch der Vorschlag einer erstmals zu schaffenden Ministerriege: Als Verteidigungsminister schlug er Hohenleimbachs Ortsbürgermeister Thorsten Kabuth vor. Der Königsfelder Ortsbürgermeister Werner Breuer soll Einwanderungsminister werden. Als Verkehrsminister schlug er Niederzissens Ortsbürgermeister Rolf Hans vor, der ja in seinem Hoheitsgebiet die einzige fest installierte Ampel des Brohltals hat. Finanzminister sollte nach Bells

Vorstellungen der Burgbrohler Ortsbürgermeister Walter Schneider werden, und Manfred Sattler, Ortsbürgermeister von Wassenach, sei als Wirtschaftsminister prädestiniert und ergänze die Ministerriege. Nachdem er Donald Trump zurück nach Amerika geschickt hatte, rief Bell dazu auf, im Herbst zur Bundestagswahl zu gehen und über die Zukunft der Heimat mitzuentscheiden. Sein Aufruf: „Lasst Euch von so manchem Gerede nicht täuschen und setzt ein deutliches Zeichen!“ wurde mit viel Beifall bedacht. Es war erneut ein blitzsauberer und humorvoller Rückblick des Bürgermeisters auf das letzte Jahr, der mit großem Beifall bedacht wurde.

Tanzende Clowns

Die beiden Tanzmädels des Niederdürenbacher Karnevalsvereins (NDKV) Zana Pütz (neun Jahre) und Ronja Betist (14 Jahre) begeisterten anschließend mit einem gekonnten Clownstanz, bevor Heinrich Seiwert von den Zesse Jecke als „Chronist des Grauens“ einen nicht ganz ernst gemeinten Blick auf das vergangene Jahr warf.

Dabei standen natürlich in seinen wohlgesetzten Reimen neben dem Weltgeschehen besonders Begebenheiten aus dem Brohltal im Mittelpunkt, die den Wappensaal während der Lachsalven in seinen Grundfesten erzittern ließ. Seine Recherchen waren jedoch zur Erheiterung der Gäste wohl bewusst nicht immer zu Ende geführt. Im Anschluss stellten sich die Tollitäten des gesamten Brohltals mit Bürgermeister Johannes Bell zum obligatorischen Erinnerungsfoto. Der Bürgermeister verteilte sodann die Pins, die an das diesjährige Narrentreffen erinnern sollen. Dabei wurde er selbst noch mit so manchen Orden der jeweiligen Tollitäten und Gesellschaften dekoriert.

Mit dem Ende des offiziellen Programms war aber noch lange nicht Ende der Veranstaltung. Der Bürgermeister lud die anwesenden Narren zum Imbiss und gemütlichen Beisammensein mit musikalischer Begleitung durch das Duo Silvio ein. Bei Stimmung, Spaß und guter Laune verging bei den Anwesenden die Zeit sehr schnell. Während einige der Narren dann zu Nachmittagsveranstaltungen der eigenen Gesellschaft abrückten, genossen andere das gesellige Beisammensein in gemütlicher Runde..

WK

Ein Stelldichein der guten Laune

Als bewährtes Moderatorenteam führten Eugen Schmitt und Patrick Groß durch das Programm des diesjährigen Narrentreffens.

Als bewährtes Moderatorenteam führten Eugen Schmitt und Patrick Groß durch das Programm des diesjährigen Narrentreffens.

Alle Tollitäten aus dem Brohltal versammelten sich zum Erinnerungsfoto mit Bürgermeister Johannes Bell. Fotos: WK

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
  • Dirk Wershofen: Um Menschen die keine Hunde mögen, sollte man immer einen großen Bogen machen! Und liebe Redaktion, kommt doch mal in den Kaiser Wilhelm Park und schreibt einen Artikel darüber mit Fotos. Als ob es nichts wichtigeres gibt in dem Ort hier??
  • D. Schmidt: Angebracht wäre es, einmal nachzusehen, wer seine Hundesteuer bezahlt ?? Radfahrer?? müssen aber auch im angemessenen Tempo am Ufer entlang radeln ?? …da man schon eine „Anschwärze-Seite“ eingerichtet hat!????
  • Georg Püttmann: Was nützt eine Anleinpflicht wenn der Hundehalter/in zusieht wie der Haufen auf den Gehweg gemacht wird und sich dann schnell entfernt …. Ganz zu schweigen von den Pinkeleien an den Blumenkübeln sowohl...
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2025
Dauerauftrag 2026
Ostern
Bachelor of Arts Engineering
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Doppelseite PR/Anzeigen
Empfohlene Artikel
Oldtimer umgeben von Linzer Sehenswürdigkeiten.  Quelle: Wolfgang Hürter
16

Linz. Die Stadt Linz am Rhein bereitet sich auf ein außergewöhnliches Wochenende im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft und der Automobilgeschichte vor. Von Samstag, den 30. Mai, bis Dienstag, den 2. Juni 2026, ist eine Delegation des Vereins Auto Retro Sport aus der Partnerstadt Pornic zu Gast, um die Region mit ihren rollenden Schätzen zu erkunden. Insgesamt 36 Enthusiasten machen sich...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.  Foto: ROB
43

Neuwied. Am 31.03.2026 gegen 23:32 Uhr befuhr ein 19-jähriger Fahrer mit einem schwarzen Mercedes-Benz die B 256 auf der Rheinbrücke in Neuwied in Fahrtrichtung Koblenz. Auf Höhe der Abfahrt Weißenthurm verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, wodurch es zu einem Verkehrsunfall kam. Zuvor war das Fahrzeug bereits durch Beamte der Polizeiinspektion Neuwied mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Rheinbrücke festgestellt worden.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: ROB
62

Aus dem Polizeibericht

Unfall auf der Rheinbrücke

Weißenthurm/Neuwied. Am 31.03.2026 gegen 23:32 Uhr befuhr ein 19-jähriger Fahrer mit einem schwarzen Mercedes-Benz die B 256 auf der Rheinbrücke in Neuwied in Fahrtrichtung Koblenz. Auf Höhe der Abfahrt Weißenthurm verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, wodurch es zu einem Verkehrsunfall kam. Zuvor war das Fahrzeug bereits durch Beamte der Polizeiinspektion Neuwied mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Rheinbrücke festgestellt worden.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: ROB
28

Aus dem Polizeibericht

Unfall unter Alkoholeinfluss

Ettringen. Am Dienstag, den 31.03.2026, verursachte ein 30-jähriger Transporterfahrer in der Straße Breitenholz in Ettringen einen Verkehrsunfall. Aufgrund erheblicher Alkoholisierung war er nicht in der Lage, das Fahrzeug sicher zu führen, und kollidierte beim Rückwärtsfahren mit einem Stromverteilerkasten. Anschließend stieg der Fahrer aus, lud die beschädigte Tür des Verteilerkastens sowie die...

Weiterlesen

Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Kreishandwerkerschaft
"Harald Schweiss"
Titelanzeige
Ostereierkibben Winningen
Ideen für ein schönes Osterfest
SO 4 - Ostern im Blick   KW 13
Titelanzeige KW 15
Ostern
Anzeige Saisonstart Waldkletterpark BNA 2026
Lossprechungsfeier der Metall-Innung
Lossprechungsfeier Metall-Innung
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606  // AZ Commodity Rheinschiene KW 13
Stellenanzeige Betriebsstättenleitung
Kleinanzeigen
Referent/in (w/m/d)
Stellenausschreibung Justiziar
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026