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Narrentreffen im Wappensaal des Rathauses in Niederzissen

Ein Stelldichein der guten Laune

20.02.2017 - 17:42

Niederzissen. Bis auf den letzten Platz gefüllt war auch in diesem Jahr beim Narrentreffen der Verbandsgemeinde Brohltal am vergangenen Sonntag der Wappensaal des Rathauses in Niederzissen. Bürgermeister Johannes Bell hatte die Narren aus dem gesamten Brohltal zu diesem schon traditionellen Treffen in die „gute Stube“ des Rathauses eingeladen. Zum 27. Mal waren die Abordnungen aller Karnevalsgesellschaften mit ihren Elferräten und Prinzen sowie aller organisierten Möhnen aus der Verbandsgemeinde der Einladung gefolgt.

Pünktlich um 11.11 Uhr hieß das

Moderatorenteam, der Oberzissener Ortsbürgermeister Eugen Schmitt und der Kommandant der Funken und Stadtsoldaten der Großen Kempenicher Karnevalsgesellschaft (GKKG) Patrick Groß, die Gäste im Rathaus aufs Herzlichste willkommen und wünschte ein paar frohe und unterhaltsame Stunden im Kreise der Brohltaler Jecken.

Besonders begrüßen konnten die beiden den Beigeordneten der Verbandsgemeinde Brohltal sowie die Vertreter der im Verbandsgemeinderat vertretenen Gruppierungen mit ihren Fraktionssprechern und den Ortsbürgermeistern der Kommunen des Brohltals. Herzlich willkommen hießen sie auch den Vize-Präsidenten des RKK, das Niederzissener Karnevals-Urgestein Willi Fuhrmann, sowie Heinz „Manes“ Schröder als ältesten Teilnehmer dieses Treffens..

Nach einer einleitenden Schunkelrunde mit dem Duo Silvio (Lothar Böhnke und Jürgen Stürmer) hießen sie dann als ganz besonderen Gast Bürgermeister Johannes Bell willkommen, der in diesem Jahr als „Donald Trump“ in die närrische Arena Einzug hielt. Sein

„närrischer Rückblick“ auf die Ereignisse des abgelaufenen Jahres war wieder sehr umfangreich und erzeugte so manche Lachsalven. Er empfahl dem Bürgermeister, auf die Burg Olbrück umzuziehen: „Dann kannst Du ganz erhoben hoch über dem Brohltal thronen!“ Auch für die Zukunft des Weiberner Freizeitbads hatte er zur Erheiterung der Naren eine Lösung parat. Sein „Mauerbau“ richtete sich allerdings nicht gegen Mexiko, sondern sollte zum Schutz vor feindlicher Übernahme in Richtung Bad Breisig gebaut werden. Heiterkeit erzeugte auch der Vorschlag einer erstmals zu schaffenden Ministerriege: Als Verteidigungsminister schlug er Hohenleimbachs Ortsbürgermeister Thorsten Kabuth vor. Der Königsfelder Ortsbürgermeister Werner Breuer soll Einwanderungsminister werden. Als Verkehrsminister schlug er Niederzissens Ortsbürgermeister Rolf Hans vor, der ja in seinem Hoheitsgebiet die einzige fest installierte Ampel des Brohltals hat. Finanzminister sollte nach Bells

Vorstellungen der Burgbrohler Ortsbürgermeister Walter Schneider werden, und Manfred Sattler, Ortsbürgermeister von Wassenach, sei als Wirtschaftsminister prädestiniert und ergänze die Ministerriege. Nachdem er Donald Trump zurück nach Amerika geschickt hatte, rief Bell dazu auf, im Herbst zur Bundestagswahl zu gehen und über die Zukunft der Heimat mitzuentscheiden. Sein Aufruf: „Lasst Euch von so manchem Gerede nicht täuschen und setzt ein deutliches Zeichen!“ wurde mit viel Beifall bedacht. Es war erneut ein blitzsauberer und humorvoller Rückblick des Bürgermeisters auf das letzte Jahr, der mit großem Beifall bedacht wurde.


Tanzende Clowns


Die beiden Tanzmädels des Niederdürenbacher Karnevalsvereins (NDKV) Zana Pütz (neun Jahre) und Ronja Betist (14 Jahre) begeisterten anschließend mit einem gekonnten Clownstanz, bevor Heinrich Seiwert von den Zesse Jecke als „Chronist des Grauens“ einen nicht ganz ernst gemeinten Blick auf das vergangene Jahr warf.

Dabei standen natürlich in seinen wohlgesetzten Reimen neben dem Weltgeschehen besonders Begebenheiten aus dem Brohltal im Mittelpunkt, die den Wappensaal während der Lachsalven in seinen Grundfesten erzittern ließ. Seine Recherchen waren jedoch zur Erheiterung der Gäste wohl bewusst nicht immer zu Ende geführt. Im Anschluss stellten sich die Tollitäten des gesamten Brohltals mit Bürgermeister Johannes Bell zum obligatorischen Erinnerungsfoto. Der Bürgermeister verteilte sodann die Pins, die an das diesjährige Narrentreffen erinnern sollen. Dabei wurde er selbst noch mit so manchen Orden der jeweiligen Tollitäten und Gesellschaften dekoriert.

Mit dem Ende des offiziellen Programms war aber noch lange nicht Ende der Veranstaltung. Der Bürgermeister lud die anwesenden Narren zum Imbiss und gemütlichen Beisammensein mit musikalischer Begleitung durch das Duo Silvio ein. Bei Stimmung, Spaß und guter Laune verging bei den Anwesenden die Zeit sehr schnell. Während einige der Narren dann zu Nachmittagsveranstaltungen der eigenen Gesellschaft abrückten, genossen andere das gesellige Beisammensein in gemütlicher Runde..

WK

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Kommentare
Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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