Eifelverein Bad Breisig meistert die Vier-Berge-Tour
Ein Tag voller Naturwunder
Bad Breisig. Der Sonntagmorgen in Bad Breisig gab zunächst keinen Anlass zur Hoffnung: Der Himmel öffnete seine Schleusen, und es goss. Den Mitgliedern des Eifelvereins könnte man die Enttäuschung verzeihen, wenn sie die Wanderung hätten ausfallen lassen. Doch der Natur sei Dank: Als sie am Parkplatz „Schweinegraben“ eintrafen, verwöhnte sie die Sonne mit ihren Strahlen und sorgte für den perfekten Wanderstart.
Die erste Etappe führte die Gruppe in Richtung Gänsehals, aber nicht, ohne einen kleinen Umweg zur beeindruckenden Marxelay zu nehmen. Die schmale Schlucht, die in einen alten Tuffsteinbruch der Familie Marx mündet, bot ein Stück Geschichte inmitten der Natur. Und die steilen Felswände? Ein Anblick, der jeden in Staunen versetzte.
Die Reise ging weiter zu den „A-Eichen“, zwei bemerkenswerten Bäumen, die sich in etwa zwei Metern Höhe vereinigten, um gemeinsam gen Himmel zu wachsen. Der Gänsehals, ihr nächstes Ziel, lud nicht nur zur wohlverdienten Rast ein, sondern bot dank des Gänsehalsturms auch einen atemberaubenden Blick auf den Laacher See.
Doch die Natur hatte noch mehr zu bieten. Mit dem Maifeldblick eröffnete sich ihnen ein Panorama über das Maifeld, bevor sie sich zum Hochstein aufmachten, wobei sie unterwegs einen beeindruckenden Baumriesen bewunderten. Die letzte Pause genossen sie am Erlenbrunnen, bevor sie den letzten Anstieg zum Parkplatz „Schweinegraben“ in Angriff nahmen.
Mit vielen unvergesslichen Eindrücken und einem Gefühl der Zufriedenheit kehrten sie nach Bad Breisig zurück, bereichert durch ein weiteres Abenteuer unter dem Gürtel. BA
