Allgemeine Berichte | 23.10.2024

Skatbuben Honnefeld

Ein Verein wird 40 Jahre jung!

V.l.-r.: Vietz, Klein, Haufe, Seelbach, Fritsch, Reif, Griebling.Foto: privat

Honnefeld. Im Jahre 1984 gründeten sieben Skatfreunde den Verein Skatbuben Honnefeld. Von den Gründervätern sind noch heute Reiner Runkel (ab Gründung bis heute Vorsitzender, Gesicht und Motor des Vereins), Udo Born und Jürgen Gölitz aktiv. Der Verein wurde Mitglied der International Skat Players Assoziation e.V. (ISPA) und spielt in der Gruppe Süd-West. Dort startet man mit einer Mannschaft in der 1. und mit zwei Mannschaften in der 2. Bundesliga. Wenn auch der Zeitgeist gegen das Skatspiel ist, wurde der Verein zu einer Hochburg des Skatsports und ist heute der größte Verein im Südwesten. Das kameradschaftliche Miteinander, mit vielen geselligen Komponenten, führte zu einer tiefen Identifikation der Mitglieder mit dem Verein.

In den letzten Jahren wurde eine neue, den Richtlinien eines modernen Vereinsrechts angepasste Satzung verabschiedet. Die Bestimmungen der Internationalen Skatspielervereinigung fanden Einlass in diese Satzung. Die Außendarstellung erfolgt über eine informative, sehr schön gestaltete Homepage. Diese wurde von Martin Griebling, Vorstandsmitglied der ISPA (Sektion Südwest) erstellt und ist wegweisend für alle Skatvereine.

Lediglich Mitgliedsbeiträge finanzieren die Aktivitäten des Vereins. Da jedoch das Ehrenamt groß geschrieben wird, können gesunde Finanzen verkündet werden. Die Wettkämpfe und Trainingsabende werden im Kultur- und Jugendzentrums Honnefeld ausgetragen. Für diese ideale Spielstätte wird man von allen Skatclubs beneidet. So ist es nicht verwunderlich, dass die ISPA gerne seine Endspiele im KUJU durchführt. Für die Überlassung des Saals ein herzliches Dankeschön des Vereins an die Ortsgemeinde Honnefeld.

Im Jubiläumsjahr kann von folgenden sportlichen Höhepunkten berichtet werden: Begonnen wurde mit dem Axel Born-Gedächtnispokal. Bei dem spannenden Turnier belegten Dieter Vogel, Torsten Vietz und Frank Klein die Plätze 1 – 3. Verdienter Vereinsmeister wurde Marian Gellesch. Auf den nächsten Plätzen folgten Frank Klein und Georg Götz. Diese Meisterschaft wurde nicht nach Spielpunkten sondern nach Tischpunkten entschieden. Hierdurch wurde erreicht, dass die regelmäßige Teilnahme an den Trainingsabenden sehr stark das Ergebnis beeinflusst. Die hohe Trainingsbeteiligung ist der Beleg für die große Akzeptanz dieser Maßnahme.

An der Deutschen Meisterschaft in Magdeburg hat eine Mannschaft am Pokalwettbewerb teilgenommen. Hier zeigte die von Mannschaftsführer Torsten Vietz hervorragend eingestellte Mannschaft, wie man mit mannschaftlicher Geschlossenheit, disziplinierter Spielweise und toller Kameradschaft einen Spitzenplatz erreicht werden kann. Als größte Punktesammler haben sich dabei Steffen Haufe und Fritz Fritsch hervorgetan. Der nicht erwartete 3. Platz war der Lohn für diese tolle Leistung.

Zum Jubiläumsturnier fuhren die Spieler in den Hochtaunus. In einem schönen Hotel, bei lockerer, sehr entspannter Atmosphäre wurden Geist und Körper verwöhnt. Das ruhige und äußerst faire Turnier gewann Fritz Fritsch, vor Torsten Vietz und Heinz Reif. Bei der Verabschiedung war man sich einig: In diesem großartigen Verein wird man hoffentlich auch das 50. Vereinsjubiläum feiern können.

V.l.-r.: Vietz, Klein, Haufe, Seelbach, Fritsch, Reif, Griebling. Foto: privat

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