Ein „Wild auf Wild“-Kochkurs
Wehr. Das mit heimischem Wildbret auch im Herbst eine ganze Menge los ist, zeigte die Jägerin Petra Doll aus Wehr bei der zweiten Auflage des „Wild auf Wild“-Kochkurses der Kreisjägerschaft Ahrweiler. Ein 4-Gänge-Menü unter dem Motto „ Pilz trifft Wild“ galt es von den zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern über dem offenen Feuer der Grillhütte in Wehr herzurichten. Dass aber nicht jeder Pilz „genießbar“ ist, erfuhren alle vor Beginn des Kochens bei einer Pilzwanderung mit dem Pilzsachverständigen Frank Krajewski aus Remagen. Denn essbare und giftige Exemplare sind sich manchmal zum verwechseln ähnlich. So beschränkte sich die Pilzsuche dann auf die bekannten Arten, wie beispielsweise den Kräuterseitling oder den Parasol, die mit süß-sauren Brombeeren und Aprikosen-Wacholder-Kompott kombiniert wurden. Aber auch andere begehrte Früchte der Natur kamen zum Einsatz: so wurden gekochte Hagebutten mit Marzipan kombiniert. Eine echte Herausforderung war es, den richtigen Garpunkt des „Aschebratens“, mit Meerrettich und Senf marinierte Wildschweinsteaks, in der Glut des Feuers zu finden. Rundum war auch dieser „Wild auf Wild“-Kochkurs erneut ein Erfolg und das Kochen über offenem Feuer ist verbunden mit Abenteuer und dem Erlebnis der Ursprünglichkeit.
LANDESJAGDVERBAND
RHEINLAND-PFALZ e.V.
Kreisgruppe Ahrweiler
