Allgemeine Berichte | 15.05.2017

Nachbau des historischen Heiligenhäuschens eingeweiht

Ein Zeugnis der Kettiger Vergangenheit wurde wieder errichtet

Großes Lob für Kettiger Heimatkundler von Ortsbürgermeister Moskopp

Gerhard Elingshäuser freute sich, zur feierlichen Einweihungdes neuen Heiligenhäuschens viele Gäste begrüßen zu dürfen.

Kettig. „Salve Maria“, diese Wörter waren auf dem ehemaligen Heiligenhäuschen zu lesen, welches sich vor vielen Jahren am alten Miesenheimer Weg befand. Das kleine Bauwerk wurde etwa zwischen 1750 und 1780 aus „Schirbensteinen“ (Steine aus dem Rhein, Fels, Schiefer oder Krotzensteine) errichtet, wie Gerhard Elingshäuser zu berichten wusste. Der engagierte Kettiger war es auch, der sich gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern des Freundeskreises der Heimatkundler für einen Nachbau des Heiligenhäuschens einsetzte.

Der Originalbau wurde in den 1950er Jahren infolge des Bimsabbaus zerstört. Lobenswerte Unterstützung fanden die Heimatkundler bei ihrem Projekt nicht nur bei Ortsbürgermeister Peter Moskopp, sondern auch bei vielen weiteren Kettiger Mitbürgern und Firmen. Am vergangenen Sonntag konnte nach dem Hochamt die feierliche Einweihung gefeiert werden.

Feierliche Einweihung des Heiligenhäuschens

Gerhard Elingshäuser freute sich, zu diesem Anlass viele interessierte Kettiger vor Ort begrüßen zu dürfen.

Ungefähr 200 Meter vom historischen Standort entfernt hatte man auf einer Grünfläche der Ortsgemeinde einen passenden Platz für den Nachbau gefunden.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch den Kettiger Männerchor „Cäcilia“ mit seinem neuen Chorleiter Andreas Weis. Wie bei den Liedern „My Lord what a morning“ und „Santa Maria“ deutlich wurde, singt der Chor weiterhin auf einem hohen musikalischen Niveau.

„Es ist ein Marienbildstock. Deshalb passt die Einweihung auch sehr gut in den Monat Mai. Bildstöcke wurden in der Vergangenheit häufig aus verschiedenen Anlässen aufgestellt. In erster Linie wurden die Marienbildstöcke errichtet, um den Schutz der Gottesmutter Maria auf die Menschen herabzuführen“, so Pastor Günther Vogel, der im Rahmen einer feierlichen Zeremonie die Einsegnung des kleinen Bauwerks vornahm.

Ortsbürgermeister Peter Moskopp lobte in seiner Festansprache ausdrücklich das Wirken des Freundeskreises der Heimatkundler. Diese treffen sich einmal im Monat und tauschen Informationen aus.

„Euer Wissen ist wertvoll. Bleibt zusammen, macht weiter mit Eurer wichtigen Arbeit“, forderte der Orts-Chef die anwesenden Mitglieder des formlosen Zusammenschlusses auf, zu welchen u.a. auch der RKK-Ehrenpräsident Peter Schmorleiz gehört. Ausdrückliche Worte des Dankes richtete Moskopp auch an die weiteren Kettiger Mitbürger, die den Nachbau des kleinen Heiligenhäuschens ermöglicht haben. „Ich war gelegentlich hier vor Ort und habe gesehen, wie diese Menschen in ihrer Freizeit ehrenamtlich für die Allgemeinheit tätig waren“, so Moskopp.

Gerne verweilten die anwesenden Gäste nach dem Festakt noch vor Ort, um nicht nur das Heiligenhäuschen zu besichtigen, sondern auch um Geschichten über historische Gebäude und Ereignisse auszutauschen. Themen hierzu gibt es in der Ortsgemeinde Kettig weit mehr, als man denkt, wie Gerhard Elingshäuser berichtete. So erzählte er u.a. von der Kettiger Glockengießerei. Nur wenigen Menschen ist diese bekannt. Nach dem Willen des Freundeskreises der Kettiger Heimatkundler soll sich dies jedoch ändern, weshalb man sich diesem Thema als nächste Aktion widmen möchte.

GH

Ein Zeugnis der Kettiger Vergangenheit wurde wieder errichtet

Ein Zeugnis der Kettiger Vergangenheit wurde wieder errichtet

Ein Zeugnis der Kettiger Vergangenheit wurde wieder errichtet

Ein Zeugnis der Kettiger Vergangenheit wurde wieder errichtet

Gerhard Elingshäuser freute sich, zur feierlichen Einweihung des neuen Heiligenhäuschens viele Gäste begrüßen zu dürfen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Andi-RLP: Hallo Herr oder Frau Bastian, Sie haben Recht, die Kommentarantwort von mir war falsch ausgedrückt. Das Wort "vertrauensvoll" steht natürlich im Bericht. Jedoch habe nicht ich den vertrauensvollen Abstimmungsprozess...
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Elke Zeise: Nur Schade das man als Nachbarin keine Information bekommt ob der Täter noch in U Haft ist oder wieder auf freiem Fuß ist. Habe Angst die Wohnung zu verlassen
Ralf Schweiss
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Handwerker im Außendienst
Industriemechaniker
Innovatives rund um Andernach
Servicemitarbeiterin
SB Wahlen
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Empfohlene Artikel
Die Stadt Andernach beteiligt sich auch in diesem Jahr an der bundesweiten Aktion „Mähfreier Mai“ und setzt damit ein weiteres Zeichen für eine nachhaltige und naturnahe Stadtentwicklung.Foto: Stadtverwaltung Andernach / Regina Unruh
96

Andernach. Die Stadt Andernach beteiligt sich auch in diesem Jahr an der bundesweiten Aktion „Mähfreier Mai“ und setzt damit ein weiteres Zeichen für eine nachhaltige und naturnahe Stadtentwicklung. Gleichzeitig verfolgt die Stadt einen ganzheitlichen Ansatz in der Grünflächenpflege.

Weiterlesen

Die Kreisverwaltung in Koblenz. Foto: ROB
103

Kreis MYK. Im Mai 2026 findet im Kreis Mayen-Koblenz die Bundeswehrübung „Gelber Merkur 2026“ unter der Leitung der Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum statt. Der Zeitraum dieser Übung erstreckt sich vom 8. bis 22. Mai, und die Aktivitäten sind nicht nur auf Standort- oder Truppenübungsplätze beschränkt. Die beteiligten Kräfte bewegen sich auch im öffentlichen Raum, was dazu führen kann, dass Schussgeräusche durch den Einsatz von Platzpatronen wahrnehmbar sind.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Nadine Kreuser.  Foto: privat
19

In Ahrweiler gehört es fest dazu: das Maibaumstellen. Gemeinsam werden die großen geschmückten Bäume aufgerichtet – mit viel Vorbereitung, Muskelkraft und Gemeinschaftssinn. Gleichzeitig sieht man in diesen Tagen vor vielen Häusern kleinere Maibäume stehen. Sie werden meist ganz persönlich aufgestellt: als Zeichen der Zuneigung, der Verbundenheit oder einfach, um einem Menschen zu zeigen: Ich denke an dich.

Weiterlesen

Symbolbild.
32

Pkw touchiert Kind an einer Bushaltestelle

21.04.:Kind bei Unfall in Marienfels verletzt

Marienfels. Am Dienstag, dem 21. April 2026, kam es gegen 16:30 Uhr in der Römerstraße in Marienfels zu einem Verkehrsunfall an einer Bushaltestelle. Ein Kind wurde von einem vorbeifahrenden PKW leicht touchiert und erlitt dabei leichte Verletzungen.

Weiterlesen

Heizölanzeige
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Familienfest freiwillige Feuerwehr Ringen-Bölingen am 01.05.26
Stellenanzeige Kaufmännische/r Angestellte/r
Titel-Eckfeld - Bestellung Nr. 4300003863
Gesundheit im Blick
Erzieher
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Innovatives rund um Andernach
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Anzeigenschaltung zur Praxisschließung
Maifest in Dedenbach
T-Roc & R-Line / Meckenheim
100 Jahre Eifelverein Dernau
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr