Drei junge Frauen aus dem Benin in die Kandidatur aufgenommen
Ein bedeutender Schritt
Waldbreitbach. In Waldbreitbach und Frankfurt am Main haben drei junge Frauen aus Benin, Chimène Seriki, Christelle Dossou und Josephine Ogou, einen bedeutenden Schritt in ihrer spirituellen Laufbahn gemacht. Sie sind als Kandidatinnen in die Kongregation der Franziskanerinnen von Waldbreitbach aufgenommen worden.
Die feierliche Aufnahmezeremonie fand in der Kapelle der Schwesterngruppe St. Damiano in Frankfurt am Main statt. Geleitet wurde sie von Schwester Michaele Rohde, der Generalrätin der Kongregation, und Schwester Diane Tobossi, der Leiterin der Formation. Während der Zeremonie erklärte Schwester Michaele den Anwesenden die Bedeutung der Kandidatur. Diese Phase ermöglicht es den jungen Frauen, das Leben innerhalb der Ordensgemeinschaft zu erfahren und ihre Berufung zum Ordensleben zu überprüfen.
Ein besonderer Moment der Zeremonie war die Überreichung des hölzernen „Tau-Kreuzes“ an die drei Kandidatinnen durch Schwester Diane. Dieses Kreuz werden sie bis zu ihrer ersten Profess tragen, bei der sie sich für drei Jahre an die Gemeinschaft binden.
Schwester Michaele hob die Bedeutung des Tau-Symbols innerhalb der Franziskanischen Familie hervor. Es repräsentiert den griechischen Buchstaben „Tau“ und den letzten Buchstaben des hebräischen Alphabets, das „Taw“. Nach biblischer Tradition wählte der heilige Franziskus dieses Zeichen als Symbol des Friedens und Segens. „Es erinnert an das Kreuz Jesu Christi und symbolisiert zugleich das Gewand des heiligen Franziskus“, erklärte sie.BA
