Allgemeine Berichte | 25.09.2025

„Ein deutsches Requiem“

Lantershofen. „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms wird vom Kammerchor zusammen mit einem Projektchor der Hochschule für Musik und Kunst Köln am Samstag, dem 8.11.2025 um 16 Uhr, in der St. Lambertuskirche in Grafschaft-Lantershofen aufgeführt. Der Chorleiter Henrik Hasenberg hat die Verbindung zwischen beiden Chören hergestellt. Leo Wildauer probte das Stück parallel mit 20 Studierenden der Hochschule Köln. Vor den Aufführungen – eine zweite folgt einen Tag später um 18 Uhr in St. Kunibert in Köln - finden gemeinsame Proben statt. Die Sängerinnen und Sänger des Kammerchores freuen sich mit den jungen Musikerinnen und Musikern ein so bedeutendes und auch anspruchsvolles Stück aufführen zu können. Musikalisch begleitet werden Chor und Solisten nur von zwei Pianos (Yeyoung Yo und Markus Busch). Die solistischen Passagen übernehmen Benjamin Hewat Craw (Bariton) und Theresa Klose (Sopran). Die Gesamtleitung hat Henrik Hasenberg.

Das Requiem von Brahms galt schon nach den ersten Aufführungen im 19. Jahrhundert als herausragende Musikschöpfung. Es trägt in mehrfacher Hinsicht die Handschrift des Komponisten. Brahms orientierte sich nicht mehr am Stil, am Aufbau und an der Intention eines traditionellen Requiems im Rahmen einer Totenmesse. Er wendet sich mit Text und Musik an die Lebenden, die Hinterbliebenen, im weitesten Sinne an den Menschen schlechthin mit seinen vielfältigen Erfahrungen von Leid und Vergänglichkeit. Er weiß aus eigener Erfahrung, dass leidgeprüfte Menschen des Trostes bedürfen. Es ist ein ganz persönlicher Trost, den er geben will, keiner in gestanzten Formen und Phrasen. Folglich sind die Texte von ihm aus der Bibel selbst ausgewählt und werden in deutscher Sprache vorgetragen. Mit der Auswahl und erst Recht der Musik erreicht Brahms eine berührende existentielle Tiefe und bietet als religionsskeptischer und konfessionell nicht festgelegter Mensch ein sehr persönliches Glaubenszeugnis an. Der Chor als Stimme der Gemeinschaft dominiert den Großteil der sieben Sätze.

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