CDU-Stadtverband Bendorf begeisterte mit seiner Fahrt nach Marienstatt und Nistertal
Ein ehrwürdiges Kloster und eine moderne Brennerei
Region. Statt der üblichen Winterwanderung – die bei dem trüben und nasskalten Wetter der letzten Wochen auch nur wenig reizvoll gewesen wäre – bot der CDU-Stadtverband Bendorf zum Jahresbeginn eine Fahrt zum Kloster Marienstatt und zur Birkenhof-Brennerei an.
Stadtverbandsvorsitzender Bernhard Wiemer konnte aus der großen Zahl der Mitreisenden schließen, dass diese Änderung bestens ankam. Und die beiden doch sehr verschiedenen Anlaufstellen ergänzten sich zu einem spannenden Erlebnis.
In Marienstatt hieß Pater Augustinus die Besucher aus Bendorf willkommen und zeigte zur Einführung einen Film über das Zisterzienserkloster und das tägliche Leben der Mönche.
Danach übernahmen Abt Andreas Range und das Sayner CDU-Mitglied Dietrich Schabow gemeinsam die Führung und verpackten die vielseitigen Informationen in ein spannendes Zwiegespräch. Dabei erfuhren die Besucher, dass es Graf Heinrich III. von Sayn und seine Frau Mechthild von Landsberg waren, die im Jahre 1222 der Mönchsgemeinschaft die Grundherrschaft „Nisteria“ schenkten und damit die Umsiedlung zum Platz an der Großen Nister ermöglichten, womit sie der Gemeinschaft zugleich aus einer schwierigen Lage halfen.
Heute gehören zu dem ehrwürdigen Kloster und populären Wallfahrtsort, wo derzeit 22 Mönche leben: die Basilika, Bibliothek, Räume für den Konvent, Brauhaus, Buchhandlung, Geschenkboutique, Gästehaus und ein Gymnasium in privater Trägerschaft.
Besucher zeigten sich tief beeindruckt
Besondere Förderer und Wohltäter der Abtei Marienstatt waren auch Graf Gerhard von Sayn ( gestorben 1493) und seine Gemahlin Elisabeth von Sierck ( gestorben 1489).
Hier konnte Dietrich Schabow anhand von Bildern auch die Herkunft Elisabeth von Siercks nachweisen und deren Besitztümer in Lothringen.
Als Abt Andreas Range dann das stattliche schmiedeeiserne Gitter zum Grabmal des berühmten Grafenpaars öffnete, zeigten sich die Bendorfer Besucher tief beeindruckt.
Bei der Ankunft in der Birkenhof-Brennerei in Nistertal und der anschließenden Führung durch die Betriebsräume war das Erstaunen groß über die Vielzahl der unterschiedlichsten Brände, die hier in teils sehr aufwendigen Verfahren hergestellt werden.
Darunter sind nicht nur Korn- und Obstbrände, sondern auch Whiskey, Gin und Westerwälder Spezialitäten wie Basaltfeuer und Kräutertropfen sowie auch einige edle Liköre.
Diese alle zu verkosten, wäre natürlich unmöglich gewesen, aber bei Laugenbrezeln, Mettwürstchen, Schmalz und Frischkäse konnten doch etliche feine Tropfen probiert werden.
Auf der Heimfahrt dankte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Bernhard Wiemer allen Fahrtteilnehmern für ihr Interesse, das zeige, dass solche Fahrten auch weiterhin angeboten werden sollten. Sein besonderer Dank galt aber Werner Dietz, der diese überaus erlebnisreiche Fahrt mit vorbereitet hatte.