Der Bad Breisiger Sport-Fischer-Verein e. V. feierte sein 50-jähriges Jubiläum
Ein gelungenes Fest mit Prominenz!
Vereinsmitglied Julian Schmitz-Avila brachte seinen „Bares für Rares“-Kollegen „80-Euro Waldi“ mit
Bad Breisig. Als Familienfest hatte der Sport-Fischer Verein seinen 50. Geburtstag geplant und damit ins Schwarze getroffen. Bei dem herrlichen, fast schon zu heißen Sommerwetter hatten sich zahlreiche Familien auf den Weg zur wunderschön gelegenen Anlage des Bad Breisiger Sport-Fischer-Vereins e. V. 1969 ein Stückchen oberhalb des alten Rasthauses an der B9 gemacht. Angeln für jedermann, eine Tombola und eine Autogrammstunde mit den beiden aus der ZDF-Serie „Bares für Rares“ bekannten Händlern Julian Schmitz-Avila und Waldi aus der Eifel, bekannt für seine 80 Euro Anfangsgebote und seine lockeren Sprüche. Julian Schmitz-Avila ist in Bad Breisig zuhause und hat hier auch gemeinsam mit seinem Bruder einen Antiquitätenladen. Waldi wäre nicht Waldi, hätte er sich nicht auch für diese Feier etwas ganz Besonderes einfallen. Weil für ihn „kleine Fische“ gar nichts sind, spendierte er für das auf den Flyern angekündigte Wettangeln einen 7 kg schweren Stör. Und wer diesen Stör angeln würde, sollte von ihm zudem noch eine Prämie von 100 Euro ausbezahlt bekommen. Zusätzlich lockten Leckereien wie Matjesbrötchen, geräucherte Forellen, Bratwurst oder Steaks neben kühlenden Getränken zahlreiche Besucher zum kleinen idyllischen Waldsee. Selbst Menschen, die überhaupt nichts mit der Angel anfangen können, wollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, die beiden Händler der Fernseh-Trödelshow „Bares für Rares“ einmal hautnah zu erleben - und kamen auf ihre Kosten. Wer selbst öfter einmal in die Sendung hineinschaut, weiß, dass hier das Eifeler Urgestein Waldi immer wieder für gute Stimmung sorgt. So auch bei der dreisprachigen Jubiläumsfeier. Dreisprachig? Ja, Hochdeutsch, Eifeler Platt (Waldi) und Latein (genauer gesagt Angler-Latein). Waldi entpuppte sich als Star zum Anfassen, knuddelte die Damenwelt, die er wie im Fernsehen stets mit „Engelschen“ ansprach und gab gemeinsam mit Julian Schmitz-Avila ebenso bereitwillig wie geduldig Autogramme. Auch Selfies gemeinsam mit den beiden Promis gab es bis zum Abwinken. Die Tombola sorgte dafür, dass sich so mancher Loskäufer - um beim Thema Angeln zu bleiben - einen dicken Fisch an Land ziehen konnte. Der Verein hatte sich nicht lumpen lassen und für reichlich Tombolapreise besorgt, die größtenteils auf Angelfreunde zugeschnitten waren (also Angelrollen, Angelruten, Kescher, Taschen, sonstiges Angelzubehör und Gutscheine verschiedener Sponsoren). Und selbst einige der Nieten versprachen bei dieser Tombla noch Gewinne. Die Idee zu diesem Event zum 50. Bestehen hatte, so berichtet der 1. Vorsitzende des Sport-Fischer-Vereins, Gerd Böhm, der Vereinsvorstand.
Sieben - Kilo - Stör im See lockte viele Angler
Am Ufer des Anglersees waren gegen Mittag immer mehr Angler eingetrudelt. Am Jubiläumstag wurde nämlich auf die übliche Gebühr für Gästeangler verzichtet. Auch der Verkauf von Speisen und Getränken im Vereinshaus nahm immer mehr Fahrt auf. Ausgerechnet als Julian Schmitz-Avila gerade auf dem Gelände unterwegs war, rief Waldi laut nach ihm. Ja, ein Fisch an der Angel. Der Gerufene eilte herbei und der Fisch wurde herausgezogen. Weil es sich aber nicht um den großen Stör handelte, wurde das Schuppentier wieder zurück in sein kühles Nass geworfen. Glück für den Fisch, Pech für den Angler. Die Spannung um den begehrten Fang des Wettangelns, den 7 kg Stör wuchs und am Ende der Veranstaltung war klar: Der Stör hatte sich von den vielen Petrijüngern nicht „stören“ lassen und überlebte unbeschadet. Und wenn er nicht gestorben ist….. Wer weiß, vielleicht ist ihm ein langes Leben im Angelsee vergönnt.
KMI
Diese Mannschaft sorgte für das leibliche Wohl der Gäste.
Auch die Autogrammstunde verlief fröhlich.
Mitglieder und Gäste hatten viel Spaß beim Angeln.
Julian Schmitz-Avila und Waldi, die beiden Händler aus Bares für Rares (v.l.).
