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KGS Meckenheim feiert 50-jähriges Jubiläum

Ein halbes Jahrhundert gemeinschaftlicher Lernerfolge

Gebäude blickt auf wechselvolle Geschichte zurück

11.07.2018 - 15:33

Meckenheim. 1951 schon wurde der Grundstein gelegt für das Gebäude, in dem die Katholische Grundschule am vergangenen Wochenende 50-jähriges Jubiläum feierte. Der stellvertretende Bürgermeister Michael Sperling eröffnete gemeinsam mit Schulleiterin Corinna Stühm um 11 Uhr das Fest. Mit der Schule fühle er eine persönliche Verbundenheit, weil seine drei Kinder vor vielen Jahren ebenfalls hier gelernt hhätten, berichtete er und erzählte danach ein wenig von der wechselvollen Geschichte des Gebäudes.

Die Volksschule mit den Klassen eins bis acht war 1953 hier eingezogen. Mit eigener Schulküche für den Hauswirtschaftsunterricht und eigenem Werkraum hatte man zukunftsorientiert gebaut. Außerdem verfügte man unter dem Dach über eine Aula, die bei Veranstaltungen genutzt wurde. Sogar schwimmen lernten die Kinder im hauseigenen Lehrschwimmbecken im Keller.


Enkelin besucht die Schule in der dritten Generation


„Das Wasser war nicht tief, ich konnte stehen“, berichtete Christel Hofferer aus Meckenheim. Ihre Enkelin besucht die Schule in der dritten Generation. Sie selbst hatte im Gebäude noch zu Volksschulzeiten gelernt. Ihre Tochter wurde deutlich nach 1968, dem Jahr der Gründung der Katholischen Grundschule, eingeschult. Sie hat das Lehrschwimmbecken nicht mehr kennengelernt, war aber einmal in der Schulküche gewesen. Das Gebäudeensemble hat in den Nachbarbauten im Laufe der Jahre Vorschulklassen, eine Förderschule und eine Hauptschule beherbergt.

Zur Feier boten die Organisatoren und vielen ehrenamtlichen Helfer ein tolles Bühnenprogramm und viel Interessantes für Kinder. Lieder, Vorführungen, Tänze, ein Zauberer und zum Höhepunkt die Band „SchmitzMarie“ aus Wormersdorf mit Kölsche Tön sorgten für Unterhaltung.

Beste Verpflegung gab es am Fingerfoodbuffet, das die Eltern gespendet und appetitlich angerichtet hatten. Rundherum standen auf dem Schulhof Pavillons mit Aktionen für Kinder. Airbrushtattoos, Luftballontiere, ein „Verkehrsübungsplatz“ mit Bobbycars für die Kleinsten. An einem Infostand der Malteser, die die Veranstaltung auch fachlich begleiteten, informierten die Aktiven über ihre Jugendarbeit und demonstrierten an einem Dummy eine fachgerechte Reanimation.


400 Kinder in diesem Schuljahr


Für knapp 400 Schülerinnen und Schüler bot das große Haus in diesem Schuljahr Platz zum Leben und Lernen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten können die Kinder heutzutage auf einem durchdacht aufgebauten Spielplatz in den Pausen toben. Fragt man sie, so sind für sie das Spiel auf dem Klettergerüst oder das Schulschwimmen im Meckenheimer Schwimmbad das Beste an der Schule. Die Eltern sind von der guten Zusammenarbeit und vom gesundheitsfördernden Konzept begeistert. Erst kürzlich wurde die Schule mit dem Zertifikat „Gesunde Schule – Tut-mir-gut-Schule“ bereits zum zweiten Mal rezertifiziert.

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Kommentare
Uwe Klasen :
Zitat Jörg Zschimmer: "...aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben..." --- Noch unterirdischer kann ein Mensch kaum Argumentieren. Die Vertreter, Befürworter und Anhänger der sogenannten Energiewende und des, angeblich durch den Menschen verursachten, Klimawandels agieren fast wie Sektierer, Gegenargumente werden Bestenfalls angehört aber Abgelehnt!
Jörg Zschimmer:
Im Gegensatz zur zum Beispiel Braunkohlesubvention, werden die genannten Vereine nicht subventioniert. Das CO2 zur Photosynthese wichtig ist, ist nur bis zu bestimmten Konzentrationen richtig, danach geh der Ertrag rabide zurück - aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben...
Uwe Klasen :
Die Subventionsabgreifer und unsozialen Energieverteurer diskutieren wohl darüber wie sie die Verbraucher noch mehr schröpfen können! P.S. Kohlenstoffdioxid ist elementar Wichtig für die Photosynthese!
Uwe Klasen :
Ein Termin an einem Wochenende wäre vielleicht von Vorteil gewesen, so sind Berufstätige Radfahrer im Nachteil und gerade deren Erfahrungen und Kenntnisse könnten zusätzliche Informationen erbringen.
juergen mueller:
Das weiss man längst,dass die Stadt auf Radfahrer nicht eingestellt ist u.sich als TOP-Stadt mit der höchsten Arbeitsdichte in Rhld-Pfalz,damit verbunden eine Verkehrsdichte,Tendenz steigend,die mit der vielgepriesenen Attraktivität u.einer positiven Wahrnehmung nicht mehr viel gemein hat ... u.das Ende der Gier nach noch mehr Arbeitsplätzen ist nicht abzusehen, im Gegenteil.Dafür muss ein Stadtteil wie RÜBENACH bluten unter der Last einer unzumutbaren Verkehrsdichte mit all ihren negativen Folgen,auch gesundheitliche u.einem Entzug von Freizeit-/Erholungswert durch Flächennachfrage zur weiteren Ansiedlung von Gewerbe u.Industrie.Die neue Pfaffendorfer Brücke wird "natürlich mit einem breiten Radweg ausgestattet?" Ja,weiss man ebenfalls - mit unzureichenden 30 cm!Dieser angelaufene Paradigmenwechsel (besonders wichtig gehaltene Entwicklungen,Umbrüche) hat sich damit spätestens erledigt.Die Politik hat halt die Macht Vertrautheit zu zerstören.
Olaf Erdmann:
Der sich rsant vollziehende Wandel in unserer Gesellschaft ist weder eine Laune noch Verlust von Pietät, sondern Teil des Gesamtgesellschaftslichen Veränderungsprozesses. Friedhöfe z.B. markieren für mich die unüberbrückbare Linie zwischen "Sein und Nichtsein", zwischen "Leben und Tod", zwischen "Zeit und Ewigkeit". Alle Menschen kennen diese Grenze, die das Leben vom Tod, die die Lebenden von den Toten trennt und deutlich unterscheidet. Ein offener Dialog in unserer Gesellschaft zu diesem Thema ist daher ein hohes GUT.
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