Allgemeine Berichte | 10.06.2014

Weihbischof Ansgar Puff spendete den Swistaler Jugendlichen das Sakrament der Firmung

Ein kleiner Unterschied macht den Christen aus

Ein kleiner Unterschied macht den Christen aus

Heimerzheim. 44 Jugendliche, 44 Paten, Eltern, Geschwister, Freunde und Gemeindemitglieder, da blieb es nicht aus, dass die Heimerzheimer Pfarrkirche Sankt Kunibert bis auf den letzten Platz besetzt war und viele standen noch unter der Orgelbühne. Für diese Festmesse wurde unter der Leitung von Nicole Prinz speziell der Projektchor “Let´s Swist“ gegründet.

Weihbischof Ansgar Puff begrüßte speziell die Firmlinge mit den Worten „Heut ist euer privates Pfingstfest“. Vielen ist die Bedeutung dieses Festes nicht mehr geläufig. Sie wissen nur, dass sie drei Tage frei und keine Verpflichtung haben. Ihr habt euch in den letzten Monaten mit dem Glauben unter dem Leitwort „ Wir sind eine Gemeinschaft“ beschäftigt. Die Gemeinschaft steht auch an Pfingsten im Mittelpunkt, denn der Bund seiner Freunde war Karfreitag einer großen Prüfung ausgesetzt. Dann jedoch standen die Jünger geführt durch den heiligen Geist, wieder zusammen und sie schworen sich, Jesu Wort weiter zu leben und zu verkünden. Deshalb gibt es keinen besseren Zeitpunkt, um ein Zeichen der Gemeinsamkeit zu setzen. Wenn ich euch zurufe, heute ist euer privates Pfingstfest, dann bedeutet dies auch, ihr seid ein Mitglied dieser Gemeinschaft und ihr seid die Botschafter des Pfingstgedankens.“ Ein Firmling ließ die Vorbereitungszeit Revue passieren. Er sagte, „jeder von uns hat sich für den Empfang dieses Sakramentes ausgesprochen, es folgten viele Gruppenstunden, bei denen wir uns mit den Spuren Gottes, aber individuell auch mit unseren Fragen beschäftigten, wir gestalteten Messen, die auf Jugendliche zugeschnitten waren und bei einem gemeinsamen Wochenende haben wir kreativ im Team gearbeitet.“ Passend zu diesem Thema sang der Chor das Lied „Wir haben Gottes Spuren festgestellt“

Spuren der Liebe, Zeichen und Wunder, Träume Hoffnung und Ermutigung. Das Wort Firmung kommt vom lateinischen „firmare“ und heißt übersetzt: ermutigen bestärken, festigen. In seiner Ansprache sagte Weihbischof Ansgar Puff: Ihr habe euch zu Christus bekannt, viele von Euch werden nach der Firmung den Kontakt zur Gemeinschaft der Christen lockern, aber ihr müsst mir versprechen, dass ihr hier und da in euerem Handeln als Christ Zeugnis ablegt. Macht die Augen auf, um zu sehen, wo euch Menschen brauchen! Das zeichnet einen Christen aus, nicht weg zu schauen. Und ihr werdet oft Zeichen bekommen, bei denen ihr erkennt, dies war ein Wink des Himmels, oder auch, da habe ich aber einen Schutzengel gehabt und es werden Situationen kommen, in denen ihr im Gebet Trost findet.

Die Firmung als Bestätigung und Vollendung der Taufe ist eine Sakrament mit vielen Symbolen.

Das Auflegen der Hand durch den Bischof, das Kreuzzeichen mit Chrisam auf der Stirn und auch der Pate symbolisiert: ich stehe dir zur Seite. Dies ist selbst für Jugendliche ein bewegender Augenblick.

Gefirmt wurden vier Jugendliche aus Buschhoven, 25 aus Heimerzheim/Dünstekoven, drei aus Miel, zwei aus Morenhoven, einer aus Ludendorf, sechs aus Odendorf/Essig, einen aus Ollheim und einen aus Rheinbach.

Pater Marek Madej, der die Vorbereitung leitete, bedankte sich bei den Katechetinnen und Katecheten, Bernadette Arnhold, Christoph Klausener, Diana Schreiber, Fina Schwenecke, Nicola Vogt und Elke Weber für ihre Bereitschaft, den jungen Menschen Zeit und Kraft zu widmen. Nach der Festmesse hatte der Pfarrausschuss zu einem Umtrunk ins Pfarrzentrum eingeladen. Dort suchte Weihbischof Ansgar Puff das Gespräch mit den Firmlingen und den Paten und ließ sich gerne mit ihnen fotografieren.

Weihbischof Ansgar Puff bei der Begrüßung insbesondere der Firmlinge.

Weihbischof Ansgar Puff bei der Begrüßung insbesondere der Firmlinge.

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