Allgemeine Berichte | 19.12.2016

TGZ wird zum „Trefflichen Gemeindeverwaltungs-Zentrum“

Ein langer Weg ist nun beendet

Verbandsgemeinde Kaisersesch bezog ihre neuen Räumlichkeiten

Willkommen bei der Verbandsgemeinde Kaisersesch. Büroleiter Josef Fuhrmann, Pressesprecherin Martina Vogel, Chefsekretärin Anita Fuhrmann und Verbandsbürgermeister Albert Jung (v.l.). TE

Kaisersesch. Mit ihrem kürzlich vollzogenen Standortwechsel ins Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) hat sich die Verbandsgemeindeverwaltung das schon lange ersehnte Weihnachtsgeschenk selbst gemacht. Jetzt war es endlich soweit: Fast alle Mitarbeiter der Verbandsgemeinde arbeiten jetzt an einem Ort. Alle Büroräume sind komplett eingerichtet und entsprechend belegt und bereits am Dienstag wurden schon wieder die ersten Bürgeranfragen bearbeitet. Rund 1,8 Millionen Euro mussten für den Ankauf des TGZ und dessen Umbau laut Bürgermeister Albert Jung aufgewendet werden, der darin eine absolut lohnende Investition sieht. So lag die Auslastung des TGZ in der jüngsten Vergangenheit deutlich unter 20 Prozent. Das ist jetzt Geschichte, denn zum Wochenstart waren alle Räumlichkeiten im Haus belegt. „Ein besonderer Anblick, den es zuvor noch nie gegeben hat“, so Jung. Analog dazu wurden von der TGZ-GmbH in der Vergangenheit dann auch jährliche Verluste von etwa 150.000 Euro eingefahren. Mit dem Einzug der Verwaltung ins TGZ-Gebäude, steht das bisherige Anwesen in der Kaisersescher Bahnhofstraße jetzt als Unterkunft für das Gründerzentrum sowie das Mehrgenerationenhaus zur Verfügung. Für die Verbandsgemeinde eine gewünschte Mieteinsparung. Für ihr neues Zuhause zahlt sie 1,22 Millionen Euro an die TGZ-GmbH.

Viele Mittel müssen aufgebracht werden

Das Geld wird unter den Gesellschaftern aufgeteilt, zu denen neben vier Banken auch die Verbandsgemeinde selbst gehört. Ein Beitrag von 180.000 Euro kommt zusätzlich vom Abwasserwerk, das ebenfalls einen Teil des Gebäudes nutzt. Während 100.000 Euro an Nebenkosten bei der Abwicklung anfallen, müssen auch noch 260.000 Euro an Fördergeldern zurückgezahlt werden, da das Gebäude jetzt nicht mehr zur Förderung von Existenzgründern genutzt wird.

Dafür gibt es andererseits wieder Fördergeld vom Innenministerium, das 400.000 Euro aus dem Programm I-Stock 2016 überweist. Damit das neue Gebäude optimal für eine Verwaltung zu nutzen ist, waren überdies weitere Investitionen erforderlich: Für wichtige Umbauten im Haus, eine neue EDV-Anlage für ein zentrales Netzwerk und eine moderne Büroausstattung, mussten insgesamt rund 300.000 Euro aufgebracht werden. Es war für Bürgermeister Albert Jung und seine Mitarbeiter ein langer Weg in die neue Unterkunft, der oftmals nicht einfach war. Denn es mussten von der Verbandsgemeinde nicht nur die nötigen Mittel aufgebracht, sondern auch die bisherigen Mieter und diverse andere Behörden von der Erforderlichkeit des Umzuges überzeugt werden. Nachdem die Fusion in 2014 der Verbandsgemeinde Kaisersesch 15 neue Mitarbeiter beschert hatte, waren die alten Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße zu klein und die Verwaltung musste über mehrere Standorte verteilt werden. Resümierend spart die Realisierung des Umzuges ins TGZ die Verbandsgemeinde nun einen dicken Batzen Geld, denn der in 2006 geplante Neubau hätte wohl rund 5,1 Millionen Euro verschlungen.

Positives Fazit

Abschließende Aussage von Bürgermeister Albert Jung: „Ich freue mich, dass die Verwaltung wieder unter einem Dach arbeitet und wir unseren Mitarbeitern gute und zeitgemäße Arbeitsbedingungen stellen können. Ich danke allen Ratsmitgliedern, dass dieser Schritt politisch konstruktiv begleitet wurde.“

TE

Die Verwaltung der Verbandsgemeinde Kaisersesch ist umgezogen und nutzt jetzt die modernen Räumlichkeiten im TGZ.

Die Verwaltung der Verbandsgemeinde Kaisersesch ist umgezogen und nutzt jetzt die modernen Räumlichkeiten im TGZ.

Ein langer Weg ist nun beendet

Ein langer Weg ist nun beendet

Willkommen bei der Verbandsgemeinde Kaisersesch. Büroleiter Josef Fuhrmann, Pressesprecherin Martina Vogel, Chefsekretärin Anita Fuhrmann und Verbandsbürgermeister Albert Jung (v.l.).Fotos: TE

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