Stimmungsvoller Seniorennachmittag in Adendorf
Ein lebendiges Miteinander
SV Alemannia organisierte gelungenes adventliches Fest in der Schützenhalle
Wachtberg-Adendorf. Alle Senioren mit mehr als 70 Lenzen hatte der SV Alemannia Adendorf für den zweiten Advent in das Schützenhaus geladen. Rund 110 gesellige Teilnehmer hatten sich angekündigt und waren fast vollständig zum gemeinsamen Feiern gekommen. Wegen der Wetterkapriolen mit Schnee und Glatteis hatte es kurzfristig einige wenige, aber verständliche Absagen gegeben. Die im jährlichen Wechsel durch die Adendorfer Ortsvereine ausgerichtete Feier hielt in diesem Jahr ein stimmungsvolles Programm für die Gäste bereit. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des SV Alemannia Adendorf, Hubert Neukirchen, die Vorsitzende des Ortsfestausschusses Ursula Perkams und durch Bürgermeisterin Renate Offergeld bot der Chor Eintracht Adendorf auf der Bühne ein beachtliches Programm. Bekannte Adventslieder sowie Takte, die man von festlichen Anlässen im kirchlichen Jahreskreis kennt, erklangen in guter Akustik und mit vollen Stimmen des Chors und einiger sehr hörenswerter Soli in der Schützenhalle.
Im Anschluss an die Darbietungen des Chors waren auch die Gäste mit ihren Stimmen gefragt. Die Chormitglieder verteilten sich im Saal und stimmten adventliche Lieder zum Mitsingen an, zu denen an den Plätzen vorher Textblätter ausgelegt worden waren. Insgesamt zauberten die Takte und diese Form des Miteinandersingens eine festliche Atmosphäre in die schön geschmückte Festhalle, die einer solchen Feier würdig war. „Vielen Dank, dass Sie uns den Nachmittag so verschönert haben“, dankte Hubert Neukirchen den Sängern nach dem kleinen Mitsingkonzert. Kaffee und Kuchen warteten im Anschluss auf die Feiernden, die sich teilweise schon seit ihrer Kindheit kennen und miteinander aufgewachsen sind. Adelheid Forker las aus einem Gedicht, bevor die ältesten anwesenden Gäste mit kleinen Präsenten geehrt wurden. Bis zum Abend genossen die Besucher das gesellige Ereignis, bevor man mit einer Weihnachtstüte, gefüllt mit Äpfeln, Mandarinen, Erdnüssen, Lebkuchen und Schokolade Abschied nahm.
Dieser Tag pflegt seit vielen Jahren das Miteinander im kleinen Töpferort. Schon vor dem Martinstag beginnen die Organisatoren mit dem Schreiben der Einladungen und den vielen kleinen und großen Dingen, die für eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen sind. Dass all diese Dinge mit Herz, Verstand und gerne gemacht werden, zeigte die sonntägliche Stimmung im Schützenhaus deutlich.
Das Mitsingkonzert wurde gerne von den Gästen angenommen.
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