Allgemeine Berichte | 01.05.2013

Einweihung des Gottfried-Velten-Platzes in Swisttal-Heimerzheim

Ein neuer Ort für Generationen

Für die Kinder wurde eine große Wippe aufgestellt. Weigert

Swisttal-Heimerzheim. „Ich bin der Überzeugung, dass dieser Platz von den Heimerzheimern sehr positiv aufgenommen wird“, freute sich Vizebürgermeister Manfred Lütz, als er jetzt auch namens der vielen Mitstreiter den Sponsoren dankte, die die Neugestaltung eines Teils des Gottfried-Velten-Platzes erst möglich gemacht haben.

„Bisher war dies ja nur eine graue Betonfläche, ein großer Parkplatz, aber künftig werden hier junge Mütter mit ihren Kindern genau so Platz finden wie ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger oder einfach nur Leute, die mal eine kleine Pause einlegen möchten“, so Lütz weiter. Rd. ein Drittel des Platzes wurde als Freizeit- und Grünanlage umgestaltet. Lütz erinnerte daran, dass bereits seit den 90er Jahren immer wieder eine Umgestaltung des Platzes erwogen wurde. Aber erst eine fraktionsübergreifende Zusammenarbeit aller Heimerzheimer Ratsmitglieder schuf die Grundlage, dass im Swisttaler Haushalt entsprechende Mittel eingestellt wurden.

Großzügige Sponsoren

Die Umgestaltung soll rund 80.000 Euro kosten, wovon die Gemeinde 60.000 Euro übernimmt.

Für die fehlenden 20.000 Euro haben die Heimerzheimer großzügige Sponsoren gefunden. Für die RWE-Deutschland war Martina Meyer gekommen, den Wasserversorgungsverband Euskirchen Swisttal vertrat Frank Klinkhammer, die Regionalgas Euskirchen Wolfgang Schlößer, und von der VR-Bank Rheinbach-Euskirchen war der Leiter der Heimerzheimer Filiale, Markus Jordan, gekommen, der zudem noch einen Scheck für eine große Wippe mitgebracht hatte.

Neuer Standort für das Pestkreuz

Ortsvorsteher Hermann Leuning wies auch darauf hin, dass im Zuge der Umgestaltung das alte Pestkreuz von 1715 von seinem versteckten Standort am Rande des Areals im neu gestalteten Bereich aufgestellt wurde, so dass es jetzt gut sichtbar an die Katastrophen erinnert, die Heimerzheim bis hin zu den Bombennächten des 2. Weltkriegs heimgesucht haben.

Für die Kinder wurde eine große Wippe aufgestellt. Foto: Weigert

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