Selbsthilfegruppe erinnert an Unterstützung für MS-Erkrankte
Ein neues Streubild im Mesenicher Weinberg
Mesenich. „Gemeinsam im Team“ soll das Motiv des aktuellen Streubildes aussagen, das die 20-köpfige Gruppe um Hugo und Martin Arnes in eine Brachfläche oberhalb der Mosel gezaubert haben. Es ist nach 1998 das 26. Motiv das von jenen ehrenamtlichen Unterstützern der Multiple-Sklerose-Selbsthilfegruppe Cochem-Zell mittels Sägemehl als Hingucker und Denkanstoß weithin sichtbar geschaffen wurde: „Symbolisch passend zur Fußballeuropameisterschaft 2024 in Deutschland, kann der dargestellte Fußballer ein Künstler in seinem Umfeld sein und dabei spielentscheidend wirken. Doch auf sich alleine gestellt, wird der Einzelspieler nicht in Erscheinung treten.
Nur im Team können Erfolge erzielt werden und der Ball in die richtige Richtung laufen. Gleiches gilt für die an MS Erkrankten. Auf sich alleine gestellt ist man hilflos und ohne Antrieb. Doch wenn das persönliche Umfeld hilfreiche Unterstützung bietet und Rückendeckung gibt, oder ein Arzt -quasi als Trainer- entsprechende Anweisungen gibt, kann das Leben weiterhin gemeistert werden und im Team auch wieder Fortschritte erzielt werden“, so der von den Offiziellen angedachte Kontext. Die Kinder der Mesenicher Firmgruppe, die einen Einsatz im Rahmen einer Firmungsvorbereitung als soziales Projekt durchführten, halfen ebenfalls mit.
TE
