Wiedereinstieg in die Wandertätigkeit des Westerwald-Vereins ZV Montabaur nach der Corona-Zwangspause
Ein schöner und erlebnisreicher Tag
Montabaur. Nachdem am 15. März 2020 wegen Corona alle gemeinsam geplanten Wanderungen und Veranstaltungen erst einmal abgesagt werden mussten, war es jetzt endlich wieder so weit, dass der Westerwald-Verein ZV Montabaur genau nach 99 Tagen wieder mit dem gemeinsamen Wandern beginnen konnte.
Um 10 Uhr trafen sich 14 Wanderer, darunter auch einige Gastwanderer bei bestem Wanderwetter am Waldspielplatz in Horressen. Nachdem Selbstauskunft und Hinweis auf das vom Verein erarbeitete Hygienekonzept schnell erledigt waren, ging es durch einen herrlichen Laubwald zum B-05. Hier wurde im Cafe die erste kurze Rast eingelegt.
Das ehemalige Nato-Munitionslager ist heute ein Eldorado für Natur- und Kunstliebhaber. Nach der Rast blieb noch Zeit, um sich einen kurzen Überblick über die aktuelle Kunstausstellung „Kein Licht ohne Schatten - der Norden im B-05“ zu verschaffen. Die Ausstellung umfasst mehrere Bunker, die über einen Weg gut miteinander verbunden sind.
Die Wanderung wurde danach fortgesetzt und es ging über den Weg KP3 vorbei an der Bodener Hütte hinauf zum Köppel. Auf dem letzten Wegabschnitt zum Köppel waren die Schäden, die zwei Jahre Hitze und Trockenheit hinterlassen haben, nicht mehr zu übersehen. Der Nadelwald rund um den etwa 540 Meter hohen Berg ist in großen Teilen abgestorben und hat viele Forstarbeiten erforderlich gemacht.
An der Köppelhütte angekommen gab es zwar keine Einkehr, aber jeder konnte sich mit Speisen und Getränken am „Fenster“ eindecken. Aufgrund des fehlenden Nadelwaldes konnte während der Wanderpause die schöne Aussicht ins Tal genossen werden.
Nachdem alle gestärkt waren, wurde die Tour in Richtung Startpunkt, dem Waldspielplatz in Horressen fortgesetzt.
Am Ende der Wanderung waren sich alle einig, dass es ein schöner und erlebnisreicher Tag war und nach der langen Corona-Zwangspause freuen sich nun die Wanderer des Westerwald-Vereins Zweigverein Montabaur auf die nächsten gemeinsamen Wanderungen.
Nicht wenig Kunst fand sich am Wegesrand.
