Junge Kirche Cochem verlagert Aktion in Social-Media-Kanäle
Ein sicheres Plätzchen
Cochem. Beim Begriff „Plätzchen“ denkt man in der nun beginnenden Adventszeit natürlich an kleine, süße Leckereien. Diese Assoziation hat sich die Junge Kirche Cochem (JKC) vor ein paar Jahren zu eigen gemacht, um auf ein ernstes Problem hinzuweisen.
Seit etwa fünf Jahren gibt es die Aktion „Jeder hat ein Recht auf ein sicheres Plätzchen“. Eine Gruppe junger Erwachsener organisiert zusammen mit Bernd Berenz, Gemeindereferent in der Pfarreiengemeinschaft Cochem, jedes Jahr ein Treffen mit Kindern, Jugendlichen und Menschen, die keinen sicheren Platz, kein sicheres Zuhause haben wie Geflüchtete oder Obdachlose. „Zusammen backen wir dann Plätzchen, die wir anschließend auf dem Weihnachtsmarkt mit unserer Botschaft anbieten. Die Spenden gehen an unterschiedliche Hilfsprojekte“, erklärt Berenz. Die Aktion ist in dieser Form derzeit leider nicht möglich, weiß das Organisations-Team. „Doch die Botschaft ist weiterhin wichtig“, betont Berenz. Daher haben sie eine digitale Version erarbeitet. „Jeder möge bitte ein Plätzchen in die Hand nehmen und sich an seinem eigenen sicheren Ort fotografieren“, erklärt der Gemeindereferent. Die Fotos können dann auf den Social-Media-Kanälen der Jungen Kirche Cochem geteilt werden. „Damit wollen wir in dieser besonderen Zeit einladen, auf die Suche nach einem Lieblingsplatz zu gehen und auf der anderen Seite darauf aufmerksam machen, dass viele einen solchen Platz aktuell nicht haben, weil sie auf der Straße leben, um ihren Arbeitsplatz fürchten, finanzielle Sorgen haben oder auf ein Corona-Testergebnis warten“, so das Team. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an junge-kirche-cochem@web.de und auf den Social-Media-Kanälen Facebook @jkc.jungekirchecochem und Instagram jkc_offiziell.
Pressemitteilung des
Bistums Trier
