Heißausbildung für die Feuerwehren der Verbandsgemeinde
Ein spannender und lehrreicher Tag
Region. Die Heißausbildung dient vor allem dazu, jungen Feuerwehrangehörigen in erster Linie ihre Grenzen aufzuzeigen und ihnen eine genaue Löschtechnik zu vermitteln. Durch die Heißausbildung werden die Feuerwehrleute optimal auf den Ernstfall vorbereitet und wissen, was sie im Innenangriff erwartet. Sie lernen, mit der Hitze umzugehen und verstehen, wie man eine Hitzeausbreitung unterbinden kann und wie gefährlich eine zu große Menge an Wasser sein kann.
Erstmalig hatten die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen die Möglichkeit, in einem feststoffbefeuerten Container die richtigen Techniken zu erlernen.
Die zehn Teilnehmer wurden nach der Begrüßung zunächst in die Gefahren der Übungsanlage unterwiesen. So dürfen die Teilnehmer sich nicht gegenseitig im Brandraum berühren, dies hat den Hintergrund, dass durch das Berühren das Luftpolster zwischen Körper und Kleidung verloren geht. Dies hat schmerzliche Verbrennungen zur Folge. Nach der Einweisung durften die Teilnehmer zunächst die Anlage begehen und sich die Gegebenheiten vor Ort anschauen. Nachdem alle ihre Atemschutzgeräte und Einsatzkleidung geprüft hatten, ging es für die Teilnehmer los. Jeweils zwei Trupps gingen in den Brandcontainer vor. Gemeinsam mit dem Ausbilder begannen die Trupps, Löschversuche zu unternehmen. Unterstützt wurden die Löschversuche mit Tipps des Ausbilders. Nach dem erfolgreichen Bekämpfen des Feuers gab es jeweils ein Feedback des Ausbilders mit dem eingesetzten Trupp. Ein spannender, aber auch erfolgreicher Tag für alle Teilnehmer. Man ist sich einig, dass in dem nächsten Jahr weitere Kameraden an dieser Ausbildung teilnehmen sollen.
