- Anzeige - Frühlingsmarkt im Himmeroder Hof
Ein voller Erfolg für Besucher und Aussteller
Rheinbach. Bei strahlendem Sonnenschein zog es wieder tausende Besucher zum Frühlingsmarkt im Himmeroder Hof. Ruth Fabritius, eine der Organisatorinnen vom Kulturamt Rheinbach, schätzt die Besucherzahl an diesem Sonntag auf etwa 2500. Damit war das Fest in diesem Jahr noch besser besucht, als in den Jahren zuvor. Ein halbes Jahr lang planten die Organisatoren diesen Tag, bewarben die Veranstaltung, wählten bewusst Aussteller aus. „Wir legen hohen Wert auf Qualität, Regionalität und Individualität der Waren, die auf dem Markt angeboten werden“, erklärt Fabritius. Das wissen die Bürger und Bürgerinnen zu schätzen und kommen Jahr für Jahr
wieder. Die Besucherin Simona Thelen ist bereits zum zum 11. Mal auf dem Markt: „Wir kommen her, seit es den Frühlingsmarkt gibt“. Er läute für sie jedes Jahr den Frühlingsbeginn ein. Auch wer zum ersten Mal dabei ist, wie Besucher Klaus Höfling, findet Gefallen am Kunst- und Handwerksmarkt. Erst kürzlich nach Rheinbach gezogen, freue er sich auf viele weitere Frühlingsmärkte.
51 Aussteller bieten zahlreiche Handwerks- und Naturprodukte an
Nicht nur die Besucher, sondern auch die Aussteller sind an diesem Tag rundum zufrieden. Sandra Sevenich nahm in diesem Jahr zum ersten Mal am Markt teil. Unter dem Namen „goods for all“ stellt sie Herrenkappen her, die sie vergangenen Sonntag im Glasmuseum präsentierte. „Das Publikum ist sehr nett und aufgeschlossen“, so Sevenich. Sie könne sich gut vorstellen, im kommenden Jahr wieder an der Veranstaltung teilzunehmen. Ähnlich geht es Gabriele Rengel-Schneider. Mit „The Wild Cottage Garden“ in Brühl möchte sie ihr Hobby, die Gärtnerei, nun auch zum Beruf machen. Den Frühlingsmarkt hielt sie für den perfekten Ort, um herauszufinden, wie gut ihre Pflanzen ankommen. Ihr Fazit fiel sehr positiv aus: „Der Frühlingsmarkt und die Rheinbacher haben uns überzeugt“, so Rengel-Schneider, „Alle sind freundlich und interessiert und der Markt ist sehr gut besucht“. An ihrem Stand konnten die Besucher zwischen Gewächsen wie Tomaten und Chili sowie Kräutern für die eigene Küche oder den Garten wählen. Da der Markt sich in diesem Jahr nicht nur über das Glasmuseum und den Himmeroder Hof, sondern auch über den Himmeroder Wall erstreckte, stand den 51 Ausstellern mit ihren Produkten ausreichend Platz zur Verfügung. Von Blumengestecken und Pflanzen, über Ledertaschen und Papierschmuck, zu Skulpturen und Malereien hatte der Markt alles zu bieten, was man sich an
Kunsthandwerk und Naturprodukten vorstellen kann.
Vielfältiges Programm für Jung und Alt
Außerdem wurden vor Ort Glasperlen gedreht, mithilfe eines Bunsenbrenners Glas geblasen sowie Schmuck hergestellt. Auch die jungen Besucher kamen in diesem Jahr nicht zu kurz. Schüler und Schülerinnen der Glasfachschule Rheinbach zeigten den Kindern, wie mithilfe von
Glasplatten Farbdrücke entstehen. Wer es sich zutraute, durfte die Glasplatte, die zum Drucken genutzt wurde, auch selber gravieren. Lea Schmitz, eine der Schülerinnen, hofft, dass die Kinder sich kreativ austoben konnten: „Wir haben versucht, die Kinder an das Thema Glas heranzuführen und ihnen unterschiedliche Techniken der Bearbeitung zu zeigen.“
In der Offenen Museumswerkstatt haben die Schüler und Schülerinnen auf Wunsch auch Gläser mithilfe eines Sandstrahls für die Besucher graviert. Wer beim Schlendern über den Markt hungrig wurde, konnte erstmalig Hong-Kong-Bubble-Waffeln probieren oder sich am Stand der Freiwilligen Feuerwehr einen selbst gebackenen Kuchen aussuchen, der die eigene Kasse füllen sollte. Im Innenhof konnten sich die Besucher mit einem Glas Wein von der Winzergenossenschaft Mayschoss oder Kaltgetränken niederlassen und die ausgelassene Stimmung genießen.
Ruth Fabritius vom Kulturamt Rheinbach ist mit der Veranstaltung mehr als zufrieden: „Wir freuen uns, dass alle Beteiligten glücklich sind und der Hof so belebt wurde, wie wir es uns gewünscht hatten.“
Auch im Glasmuseum wurden verschiedene Waren angeboten.
Schüler und Schülerinnen der Glasfachschule Rheinbach zeigten den Kindern, wie mithilfe von Glasplatten Farbdrücke entstehen.
