Hans und Veronika Gering feierten das Fest der diamantenen Hochzeit mit der Familie
Ein waschechtes Bendorfer Ehepaar
Bendorf. Hans Wilhelm und Veronika Agnes Gering feierten das Fest der diamantenen Hochzeit im Kreis ihrer Familie. Unter den Gratulanten waren auch der ehrenamtliche Beigeordnete des Landkreises Mayen-Koblenz, Rolf Schäfer, und der Erste Beigeordnete der Stadt Bendorf, Bernhard Wiemer, die nicht nur im eigenen Namen die besten Wünsche aussprachen, sondern auch die Grüße von Landrat Dr. Alexander Saftig und Bürgermeister Michael Kessler überbrachten. Ebenfalls brachte Rolf Schäfer ein Glückwunschschreiben von der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit. Hans und Veronika (geb. Göbel) wurden beide in Bendorf geboren und kennen sich schon von Kindesbeinen an. Während er in der Bendorfer Innenstadt wohnte, war sie in der Siedlung Mittelstraße am Rand der Stadt zu Hause, wo ihr Vater schon 1937 ein eigenes Haus auf einem großen Grundstück errichtet hatte. Hans Gering wurde bei dem Luftangriff auf Bendorf zu Silvester 1944 im Keller verschüttet, konnte allerdings unverletzt ins Freie kommen.
Nach dem Ende der Schulzeit erlernte Hans Gering in der Werkstatt von Anton Müller in der Engerser Straße den Beruf des Zimmermanns, während seine spätere Ehefrau Veronika bei einem Herrenschneidermeister in die Lehre ging. Als sie dann am 2. August 1958 heirateten, zogen sie in das Elternhaus von Veronika in der Mittelstraßensiedlung. „Damit wohne ich schon seit mehr als 80 Jahren in diesem Haus“, freut sich Veronika Gering.
Heute zählen zu der Familie die beiden Kinder Karin und Günter sowie drei Enkelkinder. Sohn Günter, der nach Hamburg gezogen ist, beschäftigt sich seit einiger Zeit mit dem Thema Familienforschung und hat inzwischen schon eine lange Liste zusammengestellt. „Das ist eine weitverzweigte und spannende Geschichte, die mich schon gut drei Jahrhunderte zurückgeführt hat“, sagt Günter Gering. „Meine Mutter hatte damit angefangen und ich mache gerne weiter“.
Was noch erwähnt werden sollte: Veronika Gering engagiert sich schon seit über 25 Jahren bei der Seniorenbegegnungsstätte der katholischen Kirchengemeinde St. Medard Bendorf. „Bei den wöchentlichen Treffen im Pfarrheim kamen immer zwischen 100 und 120 Seniorinnen und Senioren zusammen“, sagt Veronika Gering. „Auch wenn der Kreis heute nicht mehr so groß ist, macht das Dabeisein noch immer Freude“.
Pressemitteilung Stadt Bendorf
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