Allgemeine Berichte | 15.10.2019

Pilzwanderung des NABU Ahrweiler

Einblick in die Vielfalt der heimischen Pilzflora

Versierte Pilzsachverständige informierten über die biologische Vielfalt der heimischen Pilzflora

Die Pilzsachverständigen Stefan Elmer, Frank Krajewski und Manfred Schröder.Foto: privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Pilze sind ein zentraler Bestandteil der Ökosysteme. Sie bauen organisches Material ab, gehen Symbiosen mit Pflanzen ein und bilden Wirkstoffe, welche in der Medizin oder der Nahrungsmittelherstellung zum Einsatz kommen. Was häufig als Pilz bezeichnet wird, ist genau genommen nur ein Fruchtkörper. Diese sind nur die sichtbaren Anteile eines weitläufigen, nicht sichtbaren Pilzgeflechts, die lediglich der Vermehrung dienen. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie listet allein für Deutschland ca. 14.000 pilzliche Organismen.

Pilzwanderung des NABU Ahrweiler

Um die biologische Vielfalt der heimischen Pilzflora aufzuzeigen, fand unlängst erstmalig eine Pilzwanderung des NABU Ahrweiler statt. Über 50 Pilzfreunde trafen sich auf dem Wanderparkplatz nahe dem Aussichtspunkt „Bunte Kuh“. Zur Bewältigung dieses Andrangs konnten mit Stefan Elmer, Frank Krajewski und Manfred Schröder glücklicherweise gleich drei versierte Pilzsachverständige gewonnen werden. Nach einer Ersteinweisung in das Thema Pilze begaben sich alle vom Wanderparkplatz zur Zentralhütte im Ringener Wald. Auf dem Weg dorthin suchten sie eine Stunde lang nach Pilzen. Jeder war aufgefordert ungefähr fünf verschiedene Fruchtkörper zu sammeln. An der Zentralhütte wurden die Teilnehmenden in drei Gruppen aufgeteilt. In diesen Gruppen führten die Pilzsachverständigen anhand der Fundstücke eine Pilzbesprechung durch. Darunter fanden sich zum Beispiel Maronenröhrling, Falscher Pfifferling, Kahler Krempling, Nebelgrauer Rötelritterling, Grüner Anistrichterling, Hallimasch, Violetter Rötelritterling, Violetter Lacktrichterling, Saitenstieliger Knoblauchschwindling, Grünblättriger Schwefelkopf, Parasol, Fliegenpilz, Gelber Knollenblätterpilz, Klebriger Hörnling und viele mehr. Wer seine Exponate nicht für das Abendessen verwenden wollte, der legte sie anschließend auf den Waldboden zurück. Damit können die Fruchtkörper ihre Sporen weiterhin in den Wald entsenden, womit die Auswirkungen unserer Exkursion auf die Pilzflora minimiert wurden.

Nach dem Hauptteil der Pilzwanderung begutachteten alle auch auf dem Rückweg den ein oder anderen Pilz. Abschließend wurden auf dem Wanderparkplatz noch Fragen beantwortet und eine kleine Auswahl an einleitender Literatur vorgestellt. Ein besonderes Lob geht an die drei Pilzsachverständigen. Nur dank ihrer tatkräftigen und sachkundigen Unterstützung konnte die Exkursion derart erfolgreich gestaltet werden. Aufgrund des unerwarteten Andrangs wird der NABU-Kreisverband sich Gedanken über eine zielführende Umsetzung für das Jahr 2020 machen, auch eine Begrenzung der Teilnehmerzahl betreffend. Wer mehr über die Vereinsarbeit erfahren möchte, kann sich auf der Internetseite unter www.nabu-aw.de informieren.

Pressemitteilung

NABU

Kreisverband Ahrweiler e. V.

Die Pilzsachverständigen Stefan Elmer, Frank Krajewski und Manfred Schröder.Foto: privat

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