Landfrauen lernten in einem Workshop den Umgang mit Facebook und Co.
Einblicke in das wohl meist genutzte Medium
Kreis Ahrweiler. Der Umgang mit sozialen Netzwerken stand im Fokus der Veranstaltung, zu der die Landfrauenkreisvorsitzende Ingrid Strohe den Referenten Frank Decker von der Ländlichen Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz in die Geschäftsstelle des Verbandes nach Walporzheim eingeladen hatte. In einer Vorstellungsrunde wurden die unterschiedlichsten Interessen zur Teilnahme am Workshop deutlich. Die Palette reichte von „keine Vorstellung“, „keine praktische Erfahrung“ bis hin zum Wunsch, ein eigenes Profil bei Facebook anlegen zu wollen. Doch zuvor vermittelte Frank Decker einen Überblick über bestehende Netzwerke. Er stellte die unterschiedlichen Nutzergruppen vor. Das meist genutzte Medium sei wohl immer noch Facebook. Es diene der Selbstdarstellung, Werbung, Kundenbindung und Präsentation. Auch kritische Einwürfe und Grundsätze beim Umgang wurden vermittelt. Man solle keine Daten, Bilder, Videos einstellen, die man nicht weiter verbreiten möchte. Fragen des Datenschutzes, der Urheberrechte und des Impressums wurden angesprochen.
Schnell „Freunde“ gefunden
Wie die Nachrichtenverbreitung über Facebook funktioniert, wurde beim Anlegen des Profils für eine Kursteilnehmerin deutlich. Unmittelbar nach Anmeldung im System erschien bereits eine lange Liste möglicher Kontaktpersonen. Freundschaftsangebote von anwesenden Facebooknutzerinnen gingen bereits ein und es entstand eine lebhafte Diskussion über die Art und Weise der Nachrichtenverbreitung, der Werbemöglichkeiten und Ansprache von Facebooknutzern für unterschiedlichste Interessen. Der Nachmittag bot eine gute Gelegenheit, einige Konsequenzen aufzuzeigen sowie Gefahren und Nutzen gegenüberzustellen.
