Über vier Jahrzehnte im Berufsleben und davon 25 Jahre im Dienst des Bistums Trier
Eine Ära geht zu Ende
Gesamtleiterin Ute Heinrichs wurde feierlich in den Ruhestand verabschiedet
Neuwied. Ute Heinrichs, die die Katholische KiTa gGmbH Koblenz mitgeprägt hat, wurde im Rahmen einer offiziellen Feier in den Ruhestand verabschiedet. Viele Redner würdigten ihre Verdienste als Gesamtleiterin der Gesamteinrichtung Rhein-Wied I.
Seit 1993 ist die Dipl. Sozialpädagogin (FH) Ute Heinrichs im Bistum Trier beschäftigt und hat seitdem unterschiedliche Aufgaben, die viel Flexibilität erforderten, innegehabt. Ende des Monats geht sie nun in den Ruhestand. – Aber noch nicht vollständig, bis zur Übergabe an die Nachfolgerin Annette Kost bleibt Ute Heinrichs der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz als Verwaltungskraft in der Bürogemeinschaft Neuwied/Kirchen noch unterstützend mit geringem Beschäftigungsumfang erhalten. „Die Weiterbeschäftigung entlastet mich und macht mir den Übergang in den Ruhestand leichter“ berichtet Ute Heinrichs, die in der Woche vor der Verabschiedung das 63. Lebensjahr vollendete.
Vielseitiger Aufgabenbereich
Kontaktpflege und regelmäßiger Austausch mit den öffentlichen Zuschussgebern wie Jugendamt und Kommunen, Verantwortung für die pastorale Einbindung in die bestehenden Strukturen vor Ort, das Führen von regelmäßigen Mitarbeitergesprächen mit den Standortleitungen sowie die Mitarbeit bei der Kindertagesstättenbedarfsplanung und in fachbezogenen regionalen Gremien – dies sind nur einige von vielen weiteren Aufgaben, die Ute Heinrichs seit 2008 in der Funktion der Gesamtleiterin übernommen hat.
Immer das Ziel: Qualitätssicherung und Weiterentwicklung
Der Schwerpunkt der Tätigkeit stellte die pädagogisch-fachliche Leitung der Standortleiterinnen mit dem Ziel der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der katholischen Kindertageseinrichtungen ihres Zuständigkeitsbereiches dar.
In einer Anzahl von Reden hoben sowohl die beiden Geschäftsführer Sabine Theisen und Willi Kaspari, Dechant Thomas Darscheid, Pfarrer Christian Scheinost, Dechant Thomas Darscheid, Gesamtleiterin Beate Knuffmann sowie die beiden Pastoralreferentinnen Elisabeth Beiling und Resi Segreff die hervorragende Arbeit von Ute Heinrichs hervor, die sie in den Jahren für die Kinder und deren Familien geleistet hat. „Für sie war ihre Arbeit nicht nur Beruf, sondern Berufung“, erklärten die Redner übereinstimmend.
Zu Beginn hatte Geschäftsführer Willi Kaspari die über 50 Gäste, die zur Verabschiedung von Ute Heinrichs am Freitagmorgen in die Jugendherberge Leutesdorf gekommen waren, begrüßt. Unter ihnen befanden sich viele Mitarbeiter und Weggefährten, die sie in ihrer Arbeit begleitet haben.
Geschäftsführerin Sabine Theisen beschrieb Ute Heinrichs als einen gut vernetzten Menschen mit viel Lebensklugheit und Berufserfahrung. Bei aller Fachkompetenz seinen ihr immer die Menschen – Kinder, Familien, MitarbeiterInnen und anderes mehr - wichtig gewesen. Sie habe für alle Belange ein offenes Ohr gehabt und damit zum Gelingen der Gemeinschaft beigetragen.
Mit ihrer Flexibilität habe sie ihren Arbeitseinsatz immer wieder an die veränderten Gegebenheiten der Unternehmensstruktur anpassen müssen beispielsweise durch den Wechsel von Gesamteinrichtungen und Änderungen im Beschäftigungsumfang. „Frau Heinrichs war es in ihrem Tun und ihrem Selbstverständnis immer ein Anliegen bei aller eigener Arbeit auch die Kolleginnen und Kollegen und ihre Belastungsgrenzen wahrzunehmen und praktisch zu unterstützen, wenn es erforderlich war. Das tat sie – auch eigenen Belastung zum Trotz“, führte Sabine Theisen aus und fügte an: „Frau Heinrichs fand für jedes Problem unaufgeregt eine gute Lösung“. Sie dankte ihr für ihre jederzeit fachkompetente, engagierte, kollegiale und verantwortungsvolle Arbeit.
Die künftige Ruheständlerin selbst will die kommende Lebensphase mit dem gleichen Motto angehen wie die Vielfalt und die immer wieder neuen Aufgaben, die auch das Berufsleben mitbringen. Sie beschrieb die bevorstehende Zeit als „Entdeckertour“, die es sowohl mit jedem neuen Anfang, als auch zukünftig geben wird. Im Rückblick schätzte Ute Heinrichs vor allem drei Aspekte Ihres Berufslebens besonders: Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen, dass sie immer Unterstützung in der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz hatte und die Arbeit für und mit den anvertrauten Kindern und ihren Familien.
Mit dem Gefühl eine sinnhafte Tätigkeit ausgeübt zu haben, machte sich Ute Heinrichs nun zum 30. April in den Ruhestand auf. „Wir wünschen ihr alles Gute für den neuen Lebensabschnitt und auf den großen Schiffen dieser Welt“, sind sich alle Gäste einig.
Zur Person
Frau Heinrichs begann ihre Arbeit als Sozialpädagogin im Jahr 1977 in der „Teiloffenen Tür“ der Katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus Meerbusch, woraufhin sich im Folgejahr eine langjährige Tätigkeit im Schulkindergarten der Geschwister Scholl-Schule in Neuwied anschloss.
Ab 1993 wechselte sie als Kindertagesstättenleiterin in das Kinderhauses St. Matthias Neuwied und seit 2008 ist Frau Heinrichs in der Funktion der Gesamtleitung unterschiedlicher Gesamteinrichtungen, am Ende der Gesamteinrichtung Rhein-Wied I mit fünf Kindertageseinrichtungen, tätig.
