Allgemeine Berichte | 18.08.2018, 11:38 Uhr

Das Heinrich-Haus bietet einen Vorbereitungskurs für Geflüchtete und Migranten an

Eine Ausbildung in Berufen des Sozial- und Erziehungswesens

Neuwied/Koblenz. Im Heinrich-Haus startet am Samstag, 1. September in der Außenstelle Koblenz, am Bahnhofplatz 7, ein neuer Kurs, in dem bis zu 15 Frauen und Männer auf Berufe des Sozial- und Erziehungswesens vorbereitet werden. Er richtet sich an Geflüchtete, Migranten und andere Interessierte mit Anspruch auf einen Aktivierungsgutschein, um einerseits die Integration zu fördern und andererseits in puncto Fachkräftemangel zu unterstützen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der vollzeitlichen, zwölfmonatigen Qualifizierung soll den Teilnehmenden die Ausbildung beispielsweise als Erzieher, Heilerziehungspfleger oder Sozialassistent erleichtert werden. „Gerade in den Bereichen Erziehung und Betreuung werden dringend Mitarbeiter gesucht. Durch die Qualifizierung können die Teilnehmenden ihre Interessen in den Bereichen so ausbauen, dass sie für eine Ausbildung gut gerüstet sind“, erläutert Siegbert Esser, Ansprechpartner für das Programm im Heinrich-Haus.

Praxisnahe Qualifizierung – gefördert von der Agentur für Arbeit

In dem Kurs sind praktische Einsätze in sozialen Einrichtungen eng verzahnt mit begleitendem theoretischen Unterricht in Lerngruppen. Ein multidisziplinäres Team von Sozialpädagogen und Fachlehrkräften vermittelt sowohl berufliche als auch allgemeine gesellschaftliche Kenntnisse. Der Kurs ist als Maßnahme der Aktivierung und beruflichen Eingliederung anerkannt und wird deshalb per Aktivierungsgutschein nach § 45 SGB III von der Agentur für Arbeit und Jobcentern gefördert. Interessierte wenden sich bitte direkt an Siegbert Esser. Bei ihm erhalten sie auch detaillierte Informationen zum Unterrichtsablauf in Koblenz sowie zum praktischen Einsatz in den verschiedenen Bereichen des Heinrich-Hauses und den Kooperationseinrichtungen.

Kontakt: Siegbert Esser, Tel. (0 26 22) 89 24 28 0, E-Mail: siegbert.esser@bbw-neuwied.de

Pressemitteilung des

Heinrich-hauses

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