Pfadfinder bringen das Licht aus Bethlehem in die Pfarreiengemeinschaft Altenahr
Eine Flamme der Hoffnung
Altenahr. Die Pfadfinder bringen das Friedenslicht aus Bethlehem in die Pfarreiengemeinschaft Altenahr. Am dritten Adventssonntag, 17. Dezember, wird das Licht in zwei Gottesdiensten im Ahrtal übergeben. Dieses Licht, das zwei Wochen vor Weihnachten in Bethlehem entzündet wird, wird in der ganzen Welt von Hand zu Hand weitergereicht. Für die Pfadfinder stellt es eine Ehre und eine bedeutende Aufgabe dar, dieses Licht zu bewahren und weiterzugeben, damit es am Heiligen Abend in Millionen von Haushalten leuchtet. Die Flamme symbolisiert Hoffnung auf Frieden, Versöhnung, Verbundenheit und Gemeinschaft in einer oft dunklen Zeit und ihre Weitergabe verbindet Menschen guten Willens weltweit. Das diesjährige Motto der Aktion lautet „Auf der Suche nach Frieden…“. In Dernau übernehmen die Maifeld Scouts die Übergabe des Lichts während der Sonntagsmesse um 11 Uhr. In Altenahr wird das Licht von den Pfadfindern des Stammes Galileo Galilei aus Ringen in den Gottesdienst um 9.30 Uhr gebracht. Nach den Gottesdiensten können die Besucher das Licht mit nach Hause nehmen, wofür eine geeignete Laterne mit Kerze erforderlich ist. Das Licht ist auch zu den normalen Öffnungszeiten der Kirchen in Dernau, Altenahr, Hönningen, Kesseling und Lind bis Weihnachten erhältlich. Die Weitergabe des Friedenslichts von Hand zu Hand ist ein zentraler Aspekt der Aktion. Diese Geste teilt nicht nur das Licht, sondern auch die Hoffnung und Zuversicht, dass die Suche nach Frieden im eigenen Leben und darüber hinaus erfolgreich sein wird. Deshalb sind alle eingeladen, das Licht zu empfangen und an Nachbarn, Verwandte oder Freunde weiterzugeben. Ein wichtiger Brauch ist es, das Friedenslicht bis Weihnachten zu hüten.
BA
