Herzsportgruppen des Tb ‚Andernach besuchten Winningen
Eine Schifffahrt an der langen Tafel
Andernach. Pünktlich um 12 Uhr legte das Personenschiff Filia Rheni der Bonner Personenschifffahrt vom Rheinufer ab. Für die Herzsportgruppen hatte man mitschiffs eine lange Tafel reserviert. Sie erinnerte an die „lange Tafel“ vor Wochen im Schlosspark, an der die Herzsportgruppe mit großem Erfolg teilgenommen hatte. Die fröhliche Runde machte reichlich Gebrauch von den kulinarischen Angeboten der Schiffsküche; es war ja schließlich Mittagszeit. Die Landschaft draußen sah von der Wasserseite aus neu aus. Die Schlösser Neuwied und Engers taten sich besonders hervor. Nun kam Koblenz mit dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. Hier ist auch bekanntlich die Einmündung der Mosel in den Rhein. Eine kurze Fahrt noch bis zur Schleuse Koblenz in die Schleusenkammer. Der Wasserspiegel wird hier je nach Wasserstand von Rhein und Mosel auf rund 2,00 bis 4,70 Meter angehoben.
Auf Oberwasser angekommen ging die Fahrt beschleunigt auf Winningen zu. Dort erwartete die Gruppe die Winninger Weinhexe. Leider hatte sie sich des Wetters wegen nicht aus dem Haus gewagt. Einige suchten zielbewusst das Horch-Museum. Der Pionier des Automobilzeitalters wurde 1864 in Winningen geboren. Den Verehrern von Oldtimern ist der „Horch“ ein Begriff. Bis heute existiert die Nachfolgemarke – „Audi“ ist die lateinische Übersetzung von des Imperativs „horch“. Leider war die Zeit zu kurz für eine ordentliche Führung. Aus diesem Grund wird in absehbarer Zeit ein zweiter Besuch in Winningen notwendig sein.
Die Rückfahrt ging schnell vorbei, wobei die Erinnerung an Winningen einen bleibenden Wert hat.
