Die Höhepunkte des Ebernacher Schützenfestes
Eine Tradition lebt wieder auf
Cochem. Nach einer dreijährigen Zwangspause durch die Corona-Pandemie versammelten sich etwa 50 schießfreudige Teilnehmer zum lang erwarteten Ebernacher Schützenfest. In einer packenden Partie wurde der Holzvogel zunächst von Birgit Klingler buchstäblich geköpft; gleichzeitig fiel auch der linke Flügel ihres fulminanten Schusses zum Opfer. Der rechte Flügel fiel Udo Schüller zur Last, während Werner Schneider sich erfolgreich auf den Schwanz des Vogels konzentrierte. Trotz dieser Treffsicherheit zeigte der Vogel erhebliche Widerstandsfähigkeit, was den Wettkampf noch spannender machte, bis schließlich Rolf Wassermann den entscheidenden Schuss auf den Rumpf abfeuerte und die Königsschützenwürde erlangte. Ein überschwänglicher Rolf Wassermann nahm die Auszeichnungen von Elvira Mons, der Vorsitzenden der Cochemer Schützengesellschaft, entgegen, darunter ein stattlicher Lorbeerkranz, eine Schützenkette, ein Pokal und eine Ehrenurkunde. Zu den fröhlichen Gästen gehörten in diesem Jahr auch vier Mitglieder des Bewohnerbeirats aus Kühr, die ihre Zielgenauigkeit auf dem Ebernacher Sportplatz unter Beweis stellten und dabei sichtlich Spaß hatten. Wie immer war die Cochemer Schützengesellschaft für die perfekte Organisation des Schützenfestes verantwortlich, eine Tradition, die bereits seit mehr als vier Jahrzehnten Bestand hat. Die Festlichkeiten nahmen aber damit noch kein Ende. Anschließend wurde auf dem gleichen Sportgelände das Sommerfest der AWGs Treis und Franziskaner mobil gefeiert. Bei erfrischenden Getränken und schmackhaftem Grillgut fand der Nachmittag seinen gemütlichen Ausklang, untermalt von den akustischen Klängen des Musikprojekts Treis, DJ Dino und dem Musikerduo Random. BA
