Eifelverein Rheinbach
Eine Wanderung mit einem hohen Integrationsfaktor
Rheinbach. Bei der Crossboule-Wanderung für Jugendliche des Eifelvereins Rheinbach war der Himmel mit Wolken verhangen. Es hatte kurz zuvor noch kräftig geregnet. Nicht das typische Wetter, um draußen mit Jugendlichen zu wandern. Dennoch hatten sich über 25 Jugendliche, darunter zahlreiche Flüchtlinge, zu der Crossboule-Wanderung des Eifelvereins Rheinbach versammelt.
Crossboule ist eine neue Trendsportart, die vom klassischen Boule oder Boccia inspiriert wurde. Dabei müssen die mit einem Granulat gefüllten Säckchen so nah wie möglich an eine Zielkugel geworfen werden.
Die Jugendlichen zeigten während der Wanderung bei den unterschiedlichsten Gelände-Situationen ihr Geschick und ihre Kreativität. So wurden die Säckchen auf Vorschlag der Jugendlichen zum Beispiel auch durch die Beine oder mit dem Fuß geworfen.
In kleinen Teams wurde die Wurf- und Zielgenauigkeit jedes Spielers ermittelt. Dabei stellte sich heraus, dass dieses Spiel einen hohen integrativen Faktor besitzt. „Denn die Spielregeln waren schnell erklärt und auch für die Flüchtlingskinder leicht verständlich“, erklärt Jugendwanderführer Stefan Lüger. „Sprachbarrieren gibt es so natürlich keine unter unseren Mitspielern.“
Die Jugendlichen hatten auf jeden Fall viel Spaß bei dieser spielerischen Outdoor-Wanderung. Und zum Schluss wurde dann im Eifelhaus der erste Voreifel-Crossboule-Meister gefeiert.
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