Allgemeine Berichte | 17.06.2014

Förderkreis EWFA Rheinbach

Eine-Welt-Laden ist umgezogen

Eine Mitarbeiterin räumt die Ware ein.privat

Rheinbach. Dreimal umgezogen ist einmal abgebrannt, so lautet eine Redewendung. Der Eine-Welt-Laden (EWL) in Rheinbach ist zwar inzwischen schon dreimal umgezogen, aber von abgebrannt kann keine Rede sein. Im Gegenteil: Seit Freitag, 6. Juni, befindet sich der Eine-Welt-Laden in dem Haus Nummer 15 an der Weiherstraße in Rheinbach. Technische Gründe machten diesen Umzug erforderlich. Dank der spontanen und großzügigen Unterstützung des Hauseigentümers war es möglich, ohne Verkaufsunterbrechung den Eine-Welt-Laden geöffnet zu halten. Der Förderverein „Eine-Welt-für-alle Rheinbach“ ist dafür sehr dankbar. Nun können die Bürgerinnen und Bürger der Stadt ihren Bedarf an Kaffee, Tee, verschiedene Sorten Schokoladen, Süßigkeiten oder auch kunsthandwerklichen Produkten bequem auf dem Heimweg oder auf dem Weg zum Parkplatz decken.

Das Angebot ist wie gewohnt vielfältig und wird jetzt in einem noch ansprechenderen Ambiente dargeboten. Die Verkäuferinnen und Verkäufer sind alle ehrenamtlich tätig und laden die Bevölkerung der Fairtrade-Stadt Rheinbach herzlich ein, sich persönlich vom Flair des neuen Eine-Welt-Ladens zu überzeugen.

Der Vorsitzende des Vereins, Wilhelm Sander, und mehrere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewerkstelligten den Umzug in eigener Regie. Besonders Sander hatte dabei immer wieder auch sein handwerkliches Geschick unter Beweis gestellt.

1996 wurde der Förderkreis „Eine-Welt-für-alle Rheinbach“ (kurz EWFA) unter dem Vorsitz von Alice Meyers gegründet. Bereits ein Jahr später verwirklichte der EWFA die Idee eines Eine-Welt-Ladens, der zunächst im Pfarrzentrum am Lindenplatz seine Pforten öffnete.

Inzwischen ist er eine bekannte Größe in Rheinbach. Die Grundidee ist einfach. Den kleinen Produzenten, Familienbetrieben und Kooperativen in den sogenannten Entwicklungsländern sollen Möglichkeiten bekommen, ihre Produkte auf den Weltmärkten zu gerechten Bedingungen und garantierten Preisen verkaufen zu können, um so ihre Existenz zu sichern und von den Schwankungen des Weltmarktes möglichst unabhängig zu werden. Es geht also um fairen Handel, um „Fair Trade“.

Natürlich müssen die Produzenten der Waren bestimmte Kriterien erfüllen, die durch die Vereinigung Transfair festgelegt sind (Fairtrade-Siegel). Dabei sind Qualitätskriterien genau so wichtig wie die Arbeitsbedingungen in den Betrieben. So wird Kinderarbeit auf keinen Fall akzeptiert. Im Mai 2014 wurde der Stadt Rheinbach der Titel Fairtrade-Stadt zuerkannt. Um diesen Titel zu erlangen, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Das zeigt, dass auch in Rheinbach die Idee auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Es geht also bei Fair Trade nicht darum, Almosen zu verteilen, sondern um eine gerechtere Vergütung qualifizierter Arbeit und Produkte.

Der EWL ist freitags von 9 bis 18.30 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet, zusätzlich an den verkaufsoffenen Sonntagen in Rheinbach.

Eine Mitarbeiterin räumt die Ware ein.Foto: privat

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