Trommelzauber an der Lindenschule Bad Breisig
Eine Woche voller Rhythmus und Tanz
Bad Breisig. Schon am frühen Morgen, kurz nach 8 Uhr, erklangen in Bad Breisig die rhythmischen Töne von Djembe-Trommeln. Die Lindenschule war Gastgeberin des Trommelzaubers, einer Woche voller Tanz, Gesang und Trommelmusik, nach einer Pause von vier Jahren. Lehrer und Schüler versammelten sich in der prächtig dekorierten Turnhalle, wo große und kleine Trommeln bereitstanden.
Jede Jahrgangsstufe widmete täglich eine Stunde dem Erlernen von Tänzen und Trommelrhythmen unter der Leitung von Thomas Soukou, dem Trommelmeister und gebürtigem Togoer. Soukou konnte die Kinder mit seiner ansteckenden Energie schnell für sich gewinnen. Jede Stufe übernahm eine Rolle, angepasst an verschiedene Tiere: Die ersten Klassen schlüpften in die Rolle von Gazellen, die zweiten wurden zu Giraffen, die dritten zu Elefanten und die vierten zu Affen. Sie alle studierten passende Tänze zu ihren jeweiligen Tieren ein.
Neben dem Vergnügen des gemeinsamen Singens, Tanzens und Trommelns hatten die Schüler auch die Möglichkeit, ihre Konzentrationsfähigkeit spielerisch zu steigern und ihre Motorik zu fördern. Zudem stärkten die schnell erzielten Erfolgserlebnisse das Selbstwertgefühl der Kinder. Der restliche Tag wurde mit diversen Aktivitäten zum Thema „Afrika“ verbracht, bei denen die Kostüme und das Bühnenbild gemeinschaftlich entstanden.
Das Trommelzauber-Projekt war für die Schüler kostenlos, da der Förderverein die Kosten mit Unterstützung der Kreissparkasse Bad Breisig, der Gebrüder Dühr GmbH und der RHODIUS Mineralquellen und Getränke GmbH & Co. KG übernahm.
Als Höhepunkt der Woche traten die Schüler jeweils vor einer anderen Jahrgangsstufe auf. Die atemberaubenden Aufführungen erzeugten eine fast afrikanische Atmosphäre und das Engagement jedes Mitwirkenden war bewundernswert.
Schulleiterin Jana Hrabowski zeigte sich begeistert von den herausragenden Leistungen der Kinder und freute sich über das gestärkte Gemeinschaftsgefühl, das während dieser intensiven Woche gewachsen war.
Die afrikanischen Klänge und Rhythmen werden sicherlich noch eine ganze Weile in der Stadt zu hören sein, da während der Woche CDs und Trommeln erworben werden konnten. BA
