Tierheim Ludwigshof in Neuwied nimmt Katzenbabys kostenlos auf
Eine Zukunft für Maikätzchen
Neuwied. Wie jedes Frühjahr landen aktuell wieder viele Jungkatzen, die sogenannten Maikätzchen, in der Obhut der Tierschützer. Vielfach setzen verantwortungslose Halter unerwünschten Katzennachwuchs oder trächtige Kätzinnen sogar aus. Der Tierschutzverein Neuwied und Umgebung e. V. möchte dem vorbeugen und erlässt den Haltern daher in den kommenden Wochen die Abgabegebühr für Katzenwelpen. „Wir hoffen, mit unserer Aktion möglichst vielen Katzenwelpen ein trauriges Schicksal zu ersparen“, sagt Kerstin Esch, 2. Vorsitzende des Tierschutzverein Neuwied und Umgebung. Die Bedingung des Vereins ist jedoch, dass die Muttertiere nach der Aufzucht ihrer Nachkommen kastriert werden müssen. „Nur so kann der Kreislauf durchbrochen und sichergestellt werden, dass nicht immer mehr unerwünschte Katzenbabys zur Welt kommen“, so Kerstin Esch. Auch bei der Kastration ist der Tierschutzverein falls nötig behilflich, indem er zum Beispiel einen Teil der Kosten übernimmt. Nähere Informationen erteilt das Tierheim Ludwigshof unter Tel. (0 26 31) 55 35 6.
Tierschützer fordern Katzenschutzverordnung
Katzen bekommen, wenn sie nicht kastriert sind, drei bis acht Junge pro Wurf - bis zu dreimal im Jahr. Rund zwei Millionen Straßenkatzen leben daher aktuell in Deutschland – oft ausgesetzte Tiere oder deren Nachkommen. Die Lebenserwartung einer unkastrierten, frei lebenden Katze beträgt allerdings nur rund ein bis fünf Jahre. Die meisten leiden unter Hunger, Parasiten und Krankheiten wie Katzenschnupfen. Hinzu kommen durch die Paarungsakte häufig übertragenen Krankheiten wie FiV (Katzenaids) oder Leukose, die sich ebenfalls rasant ausbreiten können. Die Überlebenschancen der Katzen-Winzlinge sind in der freien Natur also äußerst gering, selbst wenn sie gemeinsam mit ihren Müttern „entsorgt“ werden – was längst nicht immer geschieht. Deshalb setzt sich der Tierschutzverein Neuwied für die Einführung der Katzenschutzverordnung im Kreis und der Stadt Neuwied ein, die eine Kastration von Freigängerkatzen verpflichtend vorschreibt. Nur so lässt sich der unkontrollierten Vermehrung nachhaltig Einhalt gebieten. Weitere Infos gibt es bei Astrid Weber, Vorstand des Tierschutzvereins Neuwied und Umgebung e. V., a.weber@tierheim-neuwied.de, Tel. (0 22 8) 97 53 10 0, Im Aubisch, 56567 Neuwied.
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