Römisch-Germanische Zentralmuseum im Programm des offenen Kanal Andernach

Eine exklusive Führung von Univ. Prof. Dr. Falko Daim

10.07.2016 - 13:00

Mainz. Das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) in Mainz ist ein weltweit tätiges Forschungsinstitut für Archäologie. Es wird von Bund und Ländern getragen und gehört zur Leibniz-Gesellschaft deutscher Forschungseinrichtungen. Es ist in mehrere Abteilungen gegliedert und arbeitet im Bereich der „Alten Welt“ von der Altsteinzeit bis ins Mittelalter. Daneben unterhält es eine ständige Schausammlung und wendet sich auch durch seine zahlreichen Publikationen und Veranstaltungen der anschaulichen Vermittlung neuester Forschungsergebnisse an eine breite Öffentlichkeit. Das Museum wurde 1852, nach dem Beschluss der Tagungen von Dresden und Mainz über den Zusammenschluss aller deutschen Geschichts- und Altertumsvereine gegründet. Neben dem „Römisch-Germanischen Central-Museum“ in Mainz, welches sich der Erforschung der germanischen (heidnischen) und römischen Epoche widmet, wurde auch die Gründung des „Christlich-Germanischen Nationalmuseums“ in Nürnberg, für Altertümer des Mittelalters, beschlossen.


„Was von uns bleibt“


Bis zum 30. Oktober ist in den Räumen des RGZM eine Sonderausstellung der Künstlerin Sarah Mock mit dem Titel „Was von uns bleibt“ zu sehen. Mit der sehenswerten Ausstellung wird erprobt inwieweit eine andere als die wissenschaftliche Perspektive Zugang zur Archäologie schaffen und neue Zielgruppen erschließen kann. 1994 wurde das Museum für Antike Schifffahrt in Mainz in der ehemaligen Großmarkthalle am Südbahnhof als Außenstelle des Römisch-Germansichen-Zentralmuseums eröffnet. Bei den Bauarbeiten entdeckten Bauarbeiter in Rheinnähe die guterhaltenen Überreste mehrerer Schiffe aus spätrömischer Zeit, die so genannten Mainzer Römerschiffe. Dabei handelte sich um zwei unterschiedliche Kriegsschifftypen der spätrömischen Rheinflotte sowie um weitere Schiffsarten. Überreste von fünf römischen Kriegsschiffen aus dem 4. Jahrhundert zählen zu den ausgestellten Exponaten.

Zu sehen sind Nachbauten in Originalgröße, das Fragment eines Lastkahnes, viele Schiffsreliefs und Steindenkmale sowie Modelle und Schautafeln, die über den antiken Schiffbau, die Bautechnik und das römische Flottenwesen in den germanischen Provinzen sowie im gesamten Imperium informieren. An das Museum angeschlossen ist eine Werkstatt, hier haben die Besucher die Möglichkeit, den Mitarbeitern bei der Herstellung antiker Schiffsmodelle zuzuschauen. Univ. Prof. Dr. Falko Daim, Generaldirektor des RGZM, persönlich führte Alfred und Marie-Therese Adams, Walter Burdack und Wolfgang Seidel durch die Ausstellungen und ließ Interessante Einblicke in die Arbeit der Museums-Mitarbeiter zu. Walter Burdack und Wolfgang Seidel zeichneten die geführten Rundgänge auf. Zu sehen sind die Aufzeichnungen unter dem Titel „das Römisch-Germanische Zentralmuseum Mainz“ und „Schifffahrtsmuseum in Mainz“ im Programm des offenen Kanal Andernach.

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