Fahrdienst zum Impfzentrum für Ü80-Jährige rege genutzt
Eine große Erleichterung
Gleich 18 Angehörige der Feuerwehr fanden sich bereit, die Fahrten durchzuführen
Wachtberg. „Vielen Dank! Sie haben uns sehr geholfen!“. Ein derart herzliches Lob erhielten die Fahrer gleich mehrfach. Der Fahrdienst zum Impfzentrum in Sankt Augustin, den Bürgermeister Jörg Schmidt für die über 80-jährigen Wachtberger Bürgerinnen und Bürger initiiert hatte, war eine rundum gelungene Aktion.
Weil der Weg von Wachtberg bis nach Sankt Augustin für die meisten Seniorinnen und Senioren nicht ohne große Umstände und ohne Hilfe zu meistern gewesen wäre, hatte Schmidt mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr diesen Service auf die Beine gestellt. Gleich 18 Angehörige der Feuerwehr fanden sich bereit, die Fahrten durchzuführen. Und das Angebot wurde dankbar angenommen. Bei Iris Engel im Vorzimmer des Bürgermeisters gingen laufend Terminanfragen ein. So fuhren die Ehrenamtler schließlich in der Zeit von Mitte März bis Ende Mai über 100 Mal nach Sankt Augustin und legten dabei insgesamt gut 6.000 Kilometer zurück. Rund 250 Stunden haben die Feuerwehrleute geleistet. Teilweise war die Resonanz so groß, dass bis zu vier Fahrzeuge gleichzeitig unterwegs waren – wohlgemerkt, aus Corona-Sicherheitsgründen gab es keine Sammelfahrten, sondern jeweils Einzelfahrten. Einzig Ehepaare durften zu zweit fahren.
„Für viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger war unser Fahrdienst eine enorme Erleichterung. Das wurde auch immer wieder zum Ausdruck gebracht“, freut sich Schmidt gemeinsam mit den an der Aktion Beteiligten der Freiwilligen Feuerwehr über die große positive Resonanz. Der Fahrdienst ist inzwischen beendet, da die Gruppe der Ü-80-Jährigen bereits ihre Zweitimpfung erhalten hat und auch ein Impfen durch die Hausärzte jetzt möglich ist.
Pressemitteilung
Gemeinde Wachtberg
