Allgemeine Berichte | 06.07.2017

Erinnerung an László Dudás

Eine kleine Vernissage

Ausstellung noch bis 30. Juli

Höhr-Grenzhausen. In Erinnerung an László Dudás und zu Ehren von Frau Felizitas Halbig fand vor kurzem im CeraTechCenter Höhr-Grenzhausen eine kleine Feier statt. Eröffnet wurde die Ausstellung mit Werken beider Künstler: Von László Dudás werden variantenreiche keramische Gefäße gezeigt, die in Zusammenarbeit mit Frau Halbig entstanden sind und die Möglichkeiten sowie die Vielfalt von Kristallglasuren eindrucksvoll belegen; von Frau Halbig selbst, sie war bei der Eröffnung freundlicherweise anwesend, sind künstlerische keramische Platten (Bas-Reliefs) zu bewundern, welche die schöpferische Kraft und ein hohes handwerkliches Können rasch augenfällig machen.

Der ehemalige Orts- und Verbandsbürgermeister, Herr Jürgen Johannsen, eröffnete die Ausstellung und begrüßte dabei zunächst herzlich Frau Halbig und die Schwiegertochter von Herrn Dudás, die mit ihrem Sohn nach Höhr-Grenzhausen angereist war. In seiner kurzen, doch informativen Rede skizzierte Herr Johannsen die abwechslungsreiche Lebensgeschichte und den kunsthandwerklichen Werdegang beider Künstler. Am Ende seiner Rede drückte er Freude und Anerkennung darüber aus, dass die Ausstellung zu Stande gekommen sei. Es sei geglückt, zwei in unserer Stadt wirkenden Künstler zu gedenken und angemessen zu würdigen. Er dankte der kleinen Gruppe geladener Gäste für ihre Anwesenheit und übergab das Wort an Frau Ilse Schild, die in amüsanter Erzählweise die Stationen bis zur fertigen Ausstellung unterhaltsam aneinander reihte. Im Anschluss daran sprachen Herr Hartmut Steinhart, Herr Reiner Helfrig und Herr Helmut Müller über Ihre Erlebnisse mit Herrn Dudás und ihre Erinnerungen an ihn. Einhellig rühmten die drei seine Kunstfertigkeit, besonders jedoch stellten sie die außergewöhnliche und gleichbleibende große Freundlichkeit des ungarischen Künstlers heraus. Danach referierten Susanne und Guido Halbig über die langwierige und abenteuerliche Recherche nach einem verschollenen Kreuzweg sowie dessen glückliches Wiederauffinden: Frau Halbig hatte vor langer Zeit die vierzehn Kreuzwegstationen entworfen und in vierzehn großen eindrucksvoll gearbeiteten Keramikplatten verwirklicht. Zwei dieser Platten hatte das Ehepaar Halbig nach Höhr-Grenzhausen mitgebracht und ausgestellt. Es muss vermerkt werden, dass die Kreuzwegplatten durch den damals unsachgemäßen Abbau zum Teil erheblichen Schaden genommen haben. Dennoch konnte man die außerordentliche künstlerische Qualität der vierzehn Platten in einer bereitgestellten Fotodokumentation bewundern.

Die kleine Runde von Verehrern und Kennern klang schließlich bei Sekt und Brezeln in einem fast familiären Plaudern gemütlich aus.

Weitere Informationen:

Geöffnet ist die Ausstellung jeweils samstags und sonntag 15 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung unter (0 26 24) 94 59 50 oder 0 26 24 (24 57).

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