Allgemeine Berichte | 09.10.2018

„Eine-Welt-Dinner“ bei Kolping in Niederlahnstein

Eine kulinarische Weltreise

Ausländische Mitbürger organisierten Büffet mit Spezialitäten ihrer Heimatländer

Tische und Stühle mußten herbeigeholt werden, so groß war der Andrang beim „Eine-Welt-Dinner“. privat

Lahnstein. Eine bundesweite Aktion des Internationalen Kolpingwerks machte sich auch der Kolping-Bezirksverband Rhein-Lahn zu eigen und lud gemeinsam mit der Initiative „Runder Tisch für Flüchtlinge – Willkommen in Lahnstein“ zum „Eine-Welt-Dinner“ ein. Es herrschte großes Gedränge im Gemeindesaal St. Barbara im Stadtteil Niederlahnstein. Gab es 60 Anmeldungen, so kamen dann doch über 120 Personen zu den internationalen Gaumenfreuden. Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Afghanistan, Somalia, dem Iran, aus Syrien, aus Palästina und aus Deutschland bekochten die zahlreich erschienen Gäste von Kolping, aus den Gemeinden und die Helfer vom „Runden Tisch“.

Zur Begrüßung sprachen der Kolping-Bezirksvorsitzende Peter Bertram, für den Runden Tisch Harald Pfisterer und die geistliche Leiterin des Bezirksverbande, Ulrike Schneider. Sie betonte: „Wir wollen einen kleinen Beitrag zur Völkerverständigung leisten. Dieses Eine-Welt-Dinner verbindet das Einfache mit dem Besonderen: Wir essen lecker, lernen uns beim Essen vielleicht etwas besser kennen, wir lernen über andere Länder etwas und können gleichzeitig mit unserer Spende Gutes tun.“ Der Erlös von 600 Euro geht zu gleichen Teilen an den „Runden Tisch“ und das Internationale Kolpingwerk für die Entwicklungszusammenarbeit.

Musikalisch umrahmt wurde die „Lukulik International“ von der Sängerin Odelia Lazar und dem Gitarristen Michael Wienecke aus Niederwallmenach. Odelia Lazar sang unter anderem das derzeit in den Charts zu neuen Ehren gekommene Partisanenlied „Bella Ciao“. Zur späteren Stunde schmetterte der wohlklingende Tenor Walter Castillo aus Buenos Aires unter anderem „O sole mio“.

Der Abend zeigte: Guter Geschmack kennt keine Grenzen, und gemeinsames Dinieren geht in allen Sprachen. Schon der Anblick des reichhaltigen, bunten und vielseitigen Büffets mit exotischen Gerichten und teils scharfen Gerüchen weckte den Appetit. „Lecker, lecker“, war immer wieder zu hören von den Bekochten.

So manches Gericht erlebte bei den Gästen eine Premiere, die Geschmackssinne wurden ein aufs andere Mal auf die Probe gestellt. „Seien sie mutig und probieren Sie mal“, der Aufforderung von Nadiya aus Somalia einmal die afrikanische Küche mit Brei kennenzulernen, folgten viele. Die Flüchtlinge erklärten, welche Zutaten sie verwendet hatten und wie die Gerichte hießen. Die Vielfalt aus den Kochtöpfen beim Mitbring-Büffet verband schnell. So lernte man fremde Kulturen besser kennen.

Bärbel Scheele und Elvira Baldauf vom „Runden Tisch“ dankten im Namen aller den vielen Köchinnen und Köchen dieser kulinarischen Weltreise. Eine gelungene Veranstaltung am Vorabend zum „Tag der Deutschen Einheit“, die zeigte, dass internationale Mitbürger in diesem Land und in diesem Kreis eine Bereicherung sind.

Tische und Stühle mußten herbeigeholt werden, so groß war der Andrang beim „Eine-Welt-Dinner“. Foto: privat

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