B enefizkonzert der Mainzer Hofsänger in Treis
Einen Strauß bekannter Melodien geboten
Erlös geht an die Caritas-Stiftung
Treis-Karden. Ein Musikerlebnis der besonderen Art boten die Mainzer Hofsänger am Sonntag in der Treiser Pfarrkirche St. Johannes: Der überaus bekannte Männerchor präsentierte im Rahmen eines Benefizkonzertes ein mehrstündiges Konzert, dessen Erlös in die Caritas-Stiftung Mosel-Eifel-Hunsrück fließt. Organisiert von Lotto Rheinland-Pfalz und unterstützt von der heimischen Wirtschaft lieferten die elf Akteure unter Dirigent Michael Christ zum Teil auch als Solisten eine reife Leistung, an deren Ende ein Spendenscheck stand, der sich mit 7.500 Euro sehen lassen kann.
Schirmherrin Anke Beilstein, MdL, begrüßte zusammen mit Peter Scheer vom Stiftungskuratorium die Besucher im gut besetzten Gotteshaus. „Wir haben heute Abend eine Win-Win-Situation“, erklärte Anke Beilstein, „denn die in finanzielle und wirtschaftlich Not geratenen Menschen, die von der Stiftung unterstützt werden, erhalten das Eintrittsgeld zur Unterstützung und die Zuhörer bekommen einen wahren Ohrenschmaus zu hören.“
Kapitän Christoph Clemens freute sich, wieder in Treis auftreten zu können, denn bereits 2006 war die aus der Mainzer Fassenacht bekannte Formation mit Operetten-Melodien, Kirchenliedern, Spirituals und klassischem Liedgut an der Mosel gewesen.
Insgesamt 24 Stücke lieferten am Sonntag einen bunten Strauß von Melodien, die für jeden Geschmack etwas boten. „Laudate Domino“ von Wolfgang Amadeus Mozart, „Der Pilgerchor“ von Richard Wagner, „Die Himmel rühmen“ von Ludwig van Beethoven oder etwa moderneres Liedgut wie „Old man river“ von Jerome Kern, „Hallelujah“ von Leonard Cohen sowie „Oh happy day“ waren Beispiele für bekannte „Ohrwürmer“, die von vielen mitgesummt oder sogar leise mitgesungen wurden.
Regionale Leckereien aus Keller und Küche in der Alten Knabenschule
Langanhaltender Applaus der Zuhörer war der Lohn für die tolle sängerische Leistung. Der Abend fand dann seine Fortsetzung in der Alten Knabenschule, wo heimische Betriebe abschließend regionale Leckereien aus Keller und Küche boten.
TT
