Schul-Wettbewerb der Unfallkasse
„Einfälle gegen Unfälle“
Turnhalle der IGS Pellenz mit Gemälden gepflastert
Plaidt. Die Sporthalle der Integrierten Gesamtschule Pellenz glich am vergangenen Donnerstag einer Kunsthalle. Mehr als 4000 Werke junger Künstlerinnen und Künstler aus der Region bedeckten nahezu den gesamten Fußboden der Halle.
„4119 Sechstklässler aus 130 rheinland-pfälzischen Schulen beteiligten sich an unserem Mal- und Zeichenwettbewerb“, freute sich Andreas Kosel von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz bei der Jurysitzung. Aus der Vielzahl der eingereichten Arbeiten wählten Vertreterinnen und Vertreter der Unfallkasse, des Ministeriums für Bildung, des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, sowie der Schulen die Werke aus, die das Wettbewerbsthema besonders gut widerspiegelten. Mit dem Wettbewerb sollten Kinder im Unterricht für Sicherheit und Gesundheitsförderung sensibilisiert werden.
Insgesamt beteiligten sich 17 Förderschulen mit 125 Werken, 56 Hauptschulen, Realschulen und Realschulen plus mit 1.581 Bildern und 57 Gymnasien, integrierte Gesamtschulen und freie Waldorfschulen mit 2.413 Gemälden an dem Wettbewerb.
Schülerinnen und Schüler der IGS legten die eingereichten Werke der jungen Künstlerinnen und Künstler auf der gesamten Fläche der Halle aus.
Bei der Fülle der eingereichten Gemälde eine Entscheidung zu treffen, stellte die Jurymitglieder vor eine große Herausforderung. Mit immer neuen und vielen außergewöhnlichen Darstellungsideen zeigten die Schulkinder Gefahren auf und machten damit deutlich, dass sie sich im Unterricht intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Viele junge Künstlerinnen und Künstler lieferten in ihren Werken auch Argumente mit, wie man Gefährdungen durch umsichtiges Verhalten vermeiden kann.
Der Wettbewerb findet bereits seit 1982 statt. „Die Zahl der beteiligten Schulkinder nähert sich rasant der 100.000er-Grenze. Sie liegt zurzeit bei 92.975 Einsendungen“, freut sich Gerlinde Weidner-Theisen von der Unfallkasse über den wachsenden Zuspruch.
Die Preise in Höhe von 50 bis 150 Euro sind als persönliche Gewinne für die Schülerinnen und Schüler bestimmt. Diese werden schriftlich benachrichtigt und zusammen mit ihren Eltern und Lehrern zur Preisverleihung in die Räumlichkeiten der Unfallkasse nach Andernach eingeladen. Am Veranstaltungstag erhält jeweils aus jeder Gruppe eine besonders engagierte einen Überraschungspreis in Höhe von 300 Euro, der für die Schulgemeinschaft bestimmt ist.
Jedes der insgesamt 4119 Bilder wurde ausgiebig betrachtet.
Mit immer neuen und vielen außergewöhnlichen Darstellungsideen zeigten die Schulkinder Gefahren auf und machten damit deutlich, dass sie sich im Unterricht intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben.
