Allgemeine Berichte | 04.04.2023

Vortrag von Dr. Horst Klassen im Odendorfer Zehnthaus

Einführung in die Familienforschung

Systematisch strukturiert und reich illustriert sprach der Referent zu dem spannenden Thema.  Foto: privat

Swisttal-Odendorf.Mit der rhetorischen Frage „warum macht man überhaupt Familienforschung“ leitete Dr. Horst Klassen kürzlich im Odendorfer Zehnthaus seinen Vortrag ein. Die Antwort lag auch für das sehr interessierte Publikum auf der Hand. Das Wissen um die eigene Herkunft, die eigenen Vorfahren hat von jeher für viele Menschen eine große Bedeutung.

Der Referent wandte sich dem Thema in einem systematisch strukturierten und reich illustrierten Vortrag zu.

Am Anfang steht das Zusammentragen der Daten, die sowohl aus familiären als auch aus staatlichen und kirchlichen Archiven stammen können. Beispielhaft führte er für die familiären Quellen Familien-Stammbücher, Totenzettel und Fotografien an.

In einem nächsten Schritt werden die mit Lebens- und Quellenangaben ermittelten und aufgezeichneten Namen nach verschiedenen Methoden in einen Stammbaum eingetragen. Eingehend erläuterte und illustrierte Klassen die unterschiedlichen Verfahren, Ahnenreihen zu erstellen. Ausführlich nahm er zu dem Begriff der Verwandtschaft Stellung, die ja nicht nur die direkten Vorfahren beinhaltet, sondern sich auch über Onkel, Tanten, Cousins und Cousinen horizontal entwickelt.

Großer Raum wurde auf die Hilfswissenschaften verwendet, deren Beherrschung für genealogische Arbeiten unverzichtbar ist. An erster Stelle steht die Schriftkunde, auf die man bei der Sichtung handschriftlicher Quellen nicht verzichten kann. Bereitet die Sütterlinschrift, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch häufig Verwendung fand, schon heute oft Probleme, so macht das Lesen von Einträgen aus dem 19., 18. und früheren Jahrhunderten noch weitaus größere Schwierigkeiten. Auch die Kenntnis der Zeitkunde, mit der die in der Geschichte teilweise gleichzeitig nebeneinander verwendeten unterschiedlichen Kalendersysteme bewertet werden können, ist bei der Bestimmung von Lebensdaten wichtig.

Schließlich wies Klassen noch auf die vielfältigen Möglichkeiten hin, die sich für den Familienforscher aus der Nutzung des Computers ergeben haben.

Hilft der Rechner einmal bei der Erstellung komplexer Stammbäume, so eröffnet er andererseits den Zugriff auf eine große Menge von Informationen. Von Zuhause aus kann man so digitalisierte Archive und verlinkte Fachbeiträge einsehen sowie gleichzeitig Suchmaschinen gezielt für die eigene Arbeit nutzen.

Viele Zuhörer suchten im Anschluss den Austausch mit dem Experten über ihre persönlichen, genealogischen Fragen.

Systematisch strukturiert und reich illustriert sprach der Referent zu dem spannenden Thema. Foto: privat

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