Allgemeine Berichte | 06.07.2020

Mons-Tabor-Bad öffnet wieder

Eingeschränkter Badebetrieb streng nach Hygienekonzept

Im Mons-Tabor-Bad laufen die Vorbereitungen für die Wieder-Eröffnung auf Hochtouren, wie Badleiterin Ellen Eberth-Pöhler berichtet. Die Schwimmmeister Kevin Greff und Lars Schlotter kontrollieren regelmäßig die Wasserqualität. Foto: VG Montabaur

Montabaur. Die Sommerferien sind in Sicht. Ebenso die Öffnung des Mons-Tabor-Bades in Montabaur. Am 6. Juli ging es los mit dem Badespaß im Freibad und in der Schwimmhalle. Da in Corona-Zeiten überall Hygiene- und Abstandsregeln beachtet werden müssen, gilt auch für den Badbesuch ein strenges Regelwerk: Es gibt täglich vier Badezeiten à zwei Stunden. Es dürfen nur jeweils 51 Badegäste gleichzeitig im Bad sein. Der Vorteil: Jeder Badegast hat garantiert einen Platz im Wasser. Tickets gibt es nur online und nur im Vorverkauf unter www.mons-tabor-bad.de. Duschen, Umkleiden, Rutschen, Planschbecken und einige Spielgeräte bleiben gesperrt. Aber auf ein Eis, Pommes oder einen Kaffee muss niemand verzichten und die Liegewiese lädt zum Sonnenbaden ein.

Badezeiten

Es gibt jeden Tag vier Zeitblöcke, die gebucht werden können: 10 bis 12 Uhr, 12 bis 14 Uhr (14 bis 15 Uhr Pause zum Reinigen und Desinfizieren), 15 bis 17 Uhr und 17 bis 19 Uhr. Pro Badezeit dürfen 51 Badegäste im Bad sein. Die Zahl errechnet sich aus der Wasserfläche: 10 Quadratmeter pro Person. Die Zahl der Badegäste pro Becken ist entsprechend begrenzt und wird kontrolliert: 40 Personen im Außenbecken, vier Schwimmer auf vier Bahnen (je 16 Meter) in der Halle sowie sieben Personen im Nichtschwimmerbereich des Hallenbeckens. „Wir haben uns für das Konzept mit den Zwei-Stunden-Blöcken und 51 Personen entschieden, weil so jeder, der im Bad ist, auch garantiert ins Wasser gehen kann. So gibt es keine Warteschlangen“, erklärt Badleiterin Ellen Eberth-Pöhler ihre Überlegungen.

Tickets und Buchung

Wer das Bad besuchen will, muss zuvor online ein Ticket gebucht und bezahlt haben. Es gibt keinen Verkauf vor Ort. Rückgabe, Umtausch oder Stornierung sind generell ausgeschlossen, außerdem sind Tickets nicht übertragbar. Ausnahme: Die Online-Bezahlung der Tickets wird bis zum 6. Juli noch nicht fertiggestellt sein. Deshalb müssen in den ersten 10 bis 14 Tagen die Tickets online gebucht und am Eingang zum Bad bar bezahlt werden. Mehrfachkarten haben in der Corona-Zeit keine Gültigkeit.

Bei der Online-Buchung sind Name und Kontaktdaten zu hinterlegen; bei einer Gruppenbuchung sind bis 10 Personen möglich. Das Online-System zeigt an, wie viele Plätze in der jeweiligen Badezeit noch frei sind. Solange Plätze frei sind, kann eine Badezeit auch dann noch gebucht werden, wenn sie bereits angefangen hat. Nach der Buchung und Bezahlung erhält man einen QR-Code. Dieser gilt ausgedruckt oder auf dem Smartphone als elektronisches Ticket und wird beim Eintritt ins Bad kontaktlos eingelesen. Sollte eine Badezeit vorzeitig beendet werden, zum Beispiel wegen Gewitter, erfolgt keine Kostenerstattung. Die Online-Buchung ist unter www.mons-tabor-bad.de zu finden und ab sofort freigeschaltet.

Wer keine Möglichkeit hat, ein Ticket online zu buchen, kann den Service der Tourist-Info am Großen Markt in Montabaur nutzen und dort vor Ort eine Badezeit buchen und bezahlen.

Tarife

Erwachsene bezahlen 3,50 Euro je Badezeit, Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 15 Jahren sowie Personen mit Ermäßigungsnachweis 2 Euro, Kinder unter 4 Jahren sind frei. Kinder (4 bis 15 Jahren) von Leistungsempfängern erhalten Tickets für 1,30 Euro. Der Ermäßigungsnachweis ist mit dem Ticket beim Eintritt vorzulegen, ansonsten ist das Ticket ungültig und verfällt. Es gibt keine Gruppentarife oder Mehrfachkarten. Genauere Informationen zu den Ermäßigungen kann man bei der Online-Buchung abrufen. Kinder unter 10 Jahren dürfen das Bad nur in Begleitung eines Erwachsenen besuchen.

Hygieneregeln

Abstand halten ist das oberste Gebot: Es gilt im Wasser und an Land. Wer sich nicht daran hält, kann aus dem Bad verwiesen werden. Badegäste müssen eine Alltagsmaske tragen im Eingangsbereich, auf den Toiletten und auf der Terrasse der Cafeteria. Alle Wege im Bad sind vorgegeben, die Laufrichtung ist unbedingt einzuhalten. Es stehen Desinfektionsmittel für die Hände an mehreren Stellen im Bad bereit.

Freizeitspaß im Bad – Was geht und was nicht

Im Bad müssen alle Bereiche geschlossen bleiben, wo die Abstands- und Hygieneregeln nicht sicher eingehalten werden können. Das betrifft das gesamte Hauptgebäude mit Ausnahme des großen Beckens in der Schwimmhalle. Gesperrt sind die Umkleiden, Toiletten und Warmduschen im Gebäude, die Rutschen draußen und drinnen, die Planschbecken draußen und drinnen, die Sprungtürme, Tischtennisplatten, der Kicker und das Beachvolleyballfeld. Im Freibad gibt es Toiletten und außerdem stehen die Kaltwasserduschen beim Durchgang zum Freibadbecken zur Verfügung. Badegäste können die Liegewiese und den Spielplatz benutzen, auch die Terrasse der Cafeteria ist geöffnet.

Der Werkausschuss

Der Werkausschuss der Verbandsgemeinde Montabaur hatte in seiner Sitzung vom 3. Juni beschlossen, das Bad bis zu den Sommerferien wieder zu öffnen. Die Diskussion war intensiv geführt worden, denn der Betrieb des Bades in Corona-Zeiten mit den entsprechenden Auflagen verursacht nicht nur höhere Kosten bei geringeren Einnahmen, auch das Risiko einer Infektion ist nie ganz auszuschließen und es ist unklar, wie sich die Pandemie entwickelt. Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich setzte sich dennoch für die Öffnung ein: „Ich denke vor allem an die Familien, die schwierige Zeiten hinter sich haben und im Sommer vielleicht nicht in den Urlaub fahren können. Da ist ein Freizeitangebot vor Ort sehr wichtig. Und es gibt auch viele Menschen, die aus gesundheitlichen oder sportlichen Gründen regelmäßig das Bad besuchen und ihre Bahnen ziehen. Für sie alle wird es ein gutes Zeichen sein, wenn das Bad wieder öffnet.“

Pressemitteilung der

Verbandsgemeinde Montabaur

Im Mons-Tabor-Bad laufen die Vorbereitungen für die Wieder-Eröffnung auf Hochtouren, wie Badleiterin Ellen Eberth-Pöhler berichtet. Die Schwimmmeister Kevin Greff und Lars Schlotter kontrollieren regelmäßig die Wasserqualität. Foto: VG Montabaur

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