Kolpingsfamilie Rheinbach unterwegs
Eingetaucht in die Nachkriegszeit
Rheinbach. Die Kolpingsfamilie Rheinbach ist am Samstag, 21. Oktober, mit einigen Gästen in die Nachkriegszeit des „Kalten Krieges“ eingetaucht. Die Besichtigung der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ im Ahrtal war für die Gruppe ein spannender Einblick in die lange Zeit streng geheim gehaltene Anlage, die als Ausweichsitz der Bundesregierung vorgesehen war. Hier sollten die Regierungsgeschäfte nach einem Atomangriff fortgeführt werden. Dementsprechend war alles vorhanden, was die Arbeitsfähigkeit von rd. 3.000 Menschen im Ernstfall für einen Zeitraum von 30 Tagen sicher stellen sollte. Über die strenge Geheimhaltung im Westen konnte die DDR damals nur müde lächeln. Dort waren nämlich sämtliche Pläne bis ins Detail bekannt. Nach der 90 minütigen Führung ging es zum Mittagessen in ein Weingut nach Walporzheim. Dort wurde leckerer Kesselskuchen (plus Nachschlag) serviert. Dabei oder auch danach nutzten noch einige die Gelegenheit um Weine des Hauses zu verkosten und zu kaufen. Weinselig beschwingt wurde die Heimreise angetreten; mit vielen neuen Eindrücken bereichert. Pressemitteilung
Kolpingsfamilie Rheinbach
