Allgemeine Berichte | 05.02.2019

Ein Tag mit dem Fahrdienst Kloster Ebernach

Einmal Cochem und zurück!

Per Fahrdienst werden die Bewohner zum Zahnarzt gebracht. Foto: Kloster Ebernach

Cochem. Rund 70.000 Kilometer im Jahr legen Manfred Franzen und sein fünfköpfiges Team vom Fahrdienst Kloster Ebernach im Jahr zurück. Sie unternehmen Fahrten zu verschiedenen Ärzten, ins Krankenhaus, zum Gesundheitsamt, zu richterlichen Anhörungen, zu Veranstaltungen und organisieren den Fahrdienst der Tagesstätte für Senioren in Ernst. Dabei fahren sie täglich rund 300 bis 400 Kilometer. Eine gute Vorplanung ist dabei unabdingbar, denn nur so können alle Zeiten eingehalten werden.

30 Bewohner müssen zum Zahnarzt

Heute steht der jährliche Zahnarztbesuch auf dem Programm. Rund 30 Bewohnerinnen und Bewohner werden an diesem Morgen zur Zahnarztpraxis nach Cochem auf den Marktplatz gefahren und in die Praxis begleitet. Dabei ist das ganze Team des Fahrdienstes eingespannt. Am frühen Morgen wird zunächst die Liste der Bewohner nochmal komplett abtelefoniert. Einer begleitet die Bewohner von ihrem Zuhause bis zum Auto, der andere übernimmt den Shuttle-Transport und einer bleibt mit in der Praxis.

„Nein, der Zahnarzt kommt nicht ins Haus, wir fahren die Bewohner heute nach Cochem“, erklärt Franzen. Danach fehlt nur noch die rote Dokumentationsmappe, die jeder Bewohner mit dabei haben muss. Darin enthalten sind die komplette Krankengeschichte, die Versichertenkarte etc… Jetzt geht es los. Die Bewohner werden an den Haupteingang zum Haus Anna und Maria gebracht. Dort steht schon der Kollege Franz Hausmann, der heute den Shuttle-Dienst fährt.

Lukas Kukla hält derweil die Stellung in der Praxis und begleitet einige Bewohner ins Behandlungszimmer. „Ab und zu muss man schon mal Händchen halten und ein paar beruhigende Worte sprechen“, so Kukla. Denn wie viele andere, haben auch manche Bewohnerinnen und Bewohner ein bisschen Angst vorm Zahnarzt. Die Praxis ist an diesem Morgen komplett für Kloster Ebernach reserviert, sodass die Wartezeiten sehr gering ausfallen. Nach der Behandlung werden die Bewohnerinnen und Bewohner wieder zurückgefahren.

Neben den Fahrten zum Arzt organisiert der Servicedienst aber auch die Visiten der verschiedenen Ärzte in Kloster Ebernach. Ein weiteres Aufgabenfeld von Manfred Franzen ist zudem die Arbeit als Medizinproduktesicherheitsbeauftragter. Seine Aufgaben umfassen hier die Betreuung und Verwaltung der medizinischen Hilfsmittel wie Rollstühle, Rollatoren, Pflegebetten, aber auch Blutdruckmessgeräte oder Thermometer und die Kommissionierung des Inkomaterials. Dabei kommt es nicht selten vor, dass der gelernte Maschinenbauingenieur selbst kleinere Reparaturen an einem Rollstuhl vornehmen muss. Manfred Franzen arbeitet jetzt schon seit über 20 Jahren in Kloster Ebernach, zunächst als technischer Leiter und seit 2011 im Servicedienst. „Wir kennen eigentlich alle Bewohnerinnen und Bewohner von Kloster Ebernach mit Namen und versuchen, bei jedem auf seine speziellen Bedürfnisse und Wünsche einzugehen“, so Franzen.

Das Team des Servicedienstes kümmert sich außerdem um den kompletten Fuhrpark von Kloster Ebernach. Dazu gehören die Organisation der Fahrzeug-Wartung, Pflege, Mängelbeseitigung, Werkstattbesuche sowie die Fahrzeugeinweisungen für die neuen Mitarbeiter etc. Der Fuhrpark zählt derzeit sieben Busse und drei PKWs. Alles in allem also ein sehr vielseitiger und abwechslungsreicher Job. Pressemitteilung

Kloster Ebernach

Per Fahrdienst werden die Bewohner zum Zahnarzt gebracht. Foto: Kloster Ebernach

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