Allgemeine Berichte | 11.06.2021, 16:27 Uhr

Montabaur testet Parkplatzsensoren

Einstieg in die Welt der klugen Dinge wird ermöglicht

Mit kluger Technik zu weniger Emissionen: Sarah Hermes und Norbert Rausch, beide evm, haben im Beisein von Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland und den Mitarbeitern Sven Müller und Mathias Lau, den Bodensensor auf dem Karoline-Kahn-Platz montiert.Foto: evm/Ditscher
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Montabaur.Die Weichen für den Einstieg zu einer smarten Kommune in Montabaur sind gestellt: Denn die Energieversorgung Mittelrhein (evm) hat auf dem Karoline-Kahn-Platz und dem Parkplatz Kalbswiese zwei Bodensensoren verbaut. „Wir wünschen uns eine intelligente Lösung für ein Verkehrsleitsystem in der Innenstadt, damit in Zukunft die Parkplatzsuche und die Emissionen in der Stadt Montabaur reduziert werden können. Wir freuen uns, dass wir zusammen mit der evm die Technik für zwei Parkplatzsensoren testen können“, erklärt Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland. Möglich macht das die intelligente Parkraumüberwachung „Smart-Parking“ und die Funktechnik „LoRaWAN“.

Moderne Technik im Einsatz

LoRaWAN steht für „Long Range Wide Area Network“. Frei übersetzt handelt es sich um ein Netzwerk, in dem Daten über hohe Reichweiten von bis zu 15 Kilometern mit geringer Größe übertragen werden können. Unterschiedliche Sensoren können die Daten von Parkraumsensoren, oder auch Pegelständen oder Besucherzahlen, aus der Fläche einsammeln und übermitteln. „Die LoRaWAN-Technik ermöglicht Montabaur den Start zu einer Smart City. Wir unterstützen die Stadt gerne dabei, diese Technik auch für weitere Anwendungsfälle auszubauen“, sagt Norbert Rausch, Kommunalbetreuer bei der evm.

Die LoRaWAN-Antenne wurde bereits von den Mitarbeitern des Bauhofs auf dem Dach des alten Rathauses montiert und wird die Signale der Parksensoren vom Karoline-Kahn-Platz und dem Parkplatz Kalbswiese empfangen. „Wir sind auf die ersten Erfahrungswerte gespannt und möchten die Sensoren auch an weiteren Plätzen in unserer Stadt austesten“, erklärt Gabi Wieland.

Gemeinsam zur Smart City

Die evm hatte Städte und Gemeinden in der Region zu Teilnahme aufgerufen, die sich zu einer Smart City (intelligenten Stadt) entwickeln möchten. Um zu gewinnen, mussten die Kommunen ihre Ideen für konkrete Anwendungen – vom intelligenten Parkraummanagement über Feedback-Taster bis hin zu Pegelstandmessern für den Hochwasserschutz einreichen. Zu gewinnen gab es die technische Grundausstattung: Sie besteht aus zwei Sensoren und einer Antenne, um das Wunschprojekt auf Basis der Funktechnik LoRaWAN umzusetzen.

Pressemitteilung der evm

Mit kluger Technik zu weniger Emissionen: Sarah Hermes und Norbert Rausch, beide evm, haben im Beisein von Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland und den Mitarbeitern Sven Müller und Mathias Lau, den Bodensensor auf dem Karoline-Kahn-Platz montiert.Foto: evm/Ditscher

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