Allgemeine Berichte | 21.09.2019, 11:38 Uhr

Besuchshunde an der Erich Kästner Realschule plus

Ellie und Mummel starten ins Schuljahr

Mit Sicherheit werden heute viele SchülerInnen der Klasse 5b von dem besonderen Besuch in der Schule zuhause erzählen.Foto: privat

Ransbach-Baumbach. Nachdem einige organisatorischen Dinge geklärt wurden, können nun auch Ellie und Mummel wieder zur Schule gehen. Das tun die beiden Mädels aber nur alle 14 Tage und auch in Begleitung ihrer „Chefinnen“. Ihre Bezahlung: Kleine Leckereien, Streicheleinheiten und viele strahlende Kindergesichter.

Ellie und Mummel sind ausgebildete Besuchshunde des ASB (Arbeiter Samariter Bund) und haben ihren Einsatzort an der Erich Kästner Realschule plus in Ransbach-Baumbach.

Ein Besuchshund lockert nicht nur den Schulalltag auf, sondern er vermittelt auch hautnah den Umgang mit Hunden. Die Schüler ändern ihr Verhalten in Anwesenheit der Hunde. Sie sind ruhiger, nehmen Rücksicht und viele Situationen werden durch die Hunde entspannter. Für LehrerInnen und Hundeführerinnen ist es immer ein ganz besonderer Augenblick, wenn sich der Hund entscheidet bei einem Schüler oder einer Schülerin länger zu verweilen. Die Gründe sind nicht immer direkt offensichtlich. Manchmal strahlen die SchülerInnen etwas aus, das beim Hund auslöst: „Hier bleibe ich mal sitzen. Hier werde ich gebraucht!“ Für Nichthundekenner ist das schwer nachzuvollziehen, aber wer Besuchshunde mal im Einsatz gesehen hat, wird so besondere Momente zukünftig aus einer anderen Warte sehen. Aber auch umgekehrt ist es möglich: Fühlt ein Hund sich nicht wohl, zieht er sich zurück und wendet sich ab. Alle ausgebildeten Besuchshunde begegnen den Menschen mit viel Freundlichkeit und Gelassenheit. Ihnen ist es egal, welche Nationalität, welches Aussehen oder welches Geschlecht derjenige hat. Hauptsache ist, dass sie respektvoll empfangen werden.

Mit Sicherheit werden heute viele SchülerInnen der Klasse 5b von dem besonderen Besuch in der Schule zuhause erzählen.

Mit Sicherheit werden heute viele SchülerInnen der Klasse 5b von dem besonderen Besuch in der Schule zuhause erzählen.Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag Imageanzeige
Yoga und Pilates Kurse
Zukunft trifft Tradition KW 34
Imagewerbung
50 Jahre Altstadtfest Meckenheim
Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Sonderseiten Mittler & Pfaffinger Bestattungen
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Der WKB sorgt in Mayen weiter für erheblichen Verwaltungsaufwand. Sieben von neun Abrechnungseinheiten stehen noch aus. Die FWM fordert deshalb vor weiteren Schritten eine vollständige Kostenbilanz.
430

Mayen. Zwei von neun Abrechnungseinheiten sind beim wiederkehrenden Straßenausbaubeitrag (WKB) bislang bearbeitet – doch bereits jetzt sorgt das Verfahren für erheblichen Verwaltungsaufwand. Nach Angaben der Freien Wähler Mayen (FWM) sind inzwischen mehr als 500.000 Euro an internen und externen Kosten angefallen. Gleichzeitig gibt es Forderungen nach zusätzlichem Personal, um den entstandenen Bearbeitungsstau abzubauen.

Von Michael Helsper aus Mayen

Weiterlesen

Lina Näkel vom SV Blau-Gelb Dernau
163

Hannover/Dernau. Das letzte nationale Großereignis des Jahres fand, wie auch die Finals 2026, vom 28. bis 30. August in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover statt. Lina Näkel vom SV Blau-Gelb Dernau, die für die LG Kreis Ahrweiler startet, hatte sich bereits im Mai in Limburgerhof für die Deutsche Meisterschaft im Siebenkampf in der Altersklasse W15 qualifiziert.

Von Jürgen Wolff aus Dernau

Weiterlesen

Symbolbild.
2215

Polizeihubschrauber im Einsatz: Keine Gefahr für Anwohner in Koblenz

01.09.: Polizeieinsatz in Koblenz: 63-Jähriger stirbt nach Sturz in Koblenz-Pfaffendorf

Koblenz. Am Dienstag, dem 1. September, wurde der Polizei in Koblenz gegen 15:40 Uhr ein Notruf gemeldet, der von einer blutenden Person in einem Hinterhof in Koblenz-Pfaffendorf berichtete. Zeugen behaupteten, ein schussähnliches Geräusch gehört zu haben. Aufgrund der unklaren Situation und der mangelhaften Informationslage wurden umgehend zahlreiche Einsatzkräfte in das Gebiet entsandt. Für kurze Zeit war auch ein Polizeihubschrauber in den Einsatz involviert.

Weiterlesen