Allgemeine Berichte | 20.08.2013

Stadtschulpflegschaft in Rheinbach informiert

Eltern entscheiden über die Schullandschaft

Rheinbach. Die Informationsveranstaltungen zur Weiterentwicklung der Schulstruktur in Rheinbach vor den Sommerferien haben eine große Resonanz unter den Eltern der Grundschüler und Vorschulkinder erhalten. Nachdem sich die Eltern an ihren Schulstandorten über die mögliche Zukunft der Rheinbacher Schullandschaft informiert hatten, wurde für 389 Kinder ein Stimmungsbild abgegeben. Die Eltern haben ihre Meinung darüber geäußert, an welcher weiterführenden Schule sie ihr Kind gerne anmelden würden, sollte durch die Gründung einer Gesamtschule/Sekundarschule die Tomburgrealschule und die Rheinbacher Hauptschule aufgelöst werden. Es wurde sehr kontrovers diskutiert und es stellte sich schnell heraus, dass eine Entscheidung nicht immer einfach ist. Die kompletten Ergebnisse der Elternumfrage können auf der Homepage der Stadt Rheinbach unter „Aktuelles“ eingesehen werden (www.rheinbach.de). Während die Sekundarschule offenbar nicht auf sehr große Zustimmung gestoßen ist, konnten sich immerhin die Eltern von 210 Kindern vorstellen, dass eine neue Gesamtschule für sie eine Option wäre. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass Rheinbach demnächst eine Gesamtschule bekommt, sondern nur, dass die Stadt Rheinbach nun in Erwägung zieht, das Thema noch einmal nach dem Scheitern des letzten Versuches aufzugreifen. Entscheidend sind die Eltern, denn bei allem guten Willen der Stadt kommt es am Ende darauf an, ob Rheinbacher Eltern 100 Kinder dort anmelden möchten.

Stadt Rheinbach greift Thema Gesamtschule wohl wieder auf

Im Schulausschuss, der nach den Ferien tagt, wird daher darüber abgestimmt, ob der Prozess wieder aufgenommen wird und ob der neutrale Moderator Raimund Patt weiter begleitend zur Seite stehen wird. Sollte dies positiv beschieden werden, wird es in Zusammenarbeit mit Elternvertretern aus den Grundschulen, Vertretern aus neu gegründeten Gesamtschulen, Lehrervertretern der weiterführenden Schulen und Raimund Patt zur Erstellung eines Rahmenkonzeptes kommen. Dieses Rahmenkonzept, das allen Eltern zugänglich gemacht werden soll, wird bei der Entscheidung eine große Hilfe sein, wenn es zu einer erneuten Bedürfnisabfrage vor den Herbstferien kommen sollte. Ziel wird es sein, die Rheinbacher Gesamtschule für alle klarer vorstellbar und greifbar zu machen. Aber erst, wenn die Bedürfnisabfrage ein echtes Interesse der Eltern an einer Gesamtschule zeigt, wird die Stadt Rheinbach die letzten offiziellen Schritte für die Errichtung einer neuen Schulform in Rheinbach einleiten. Es bleibt also dabei: Ohne die Eltern wird sich die Schullandschaft in Rheinbach nicht ändern können. Die Stadtschulpflegschaft hofft daher, dass sich viele Eltern auch weiterhin interessieren und beim Gestaltungsprozess aktiv mitmachen werden.

Pressemitteilung der

Schulpflegschaft Rheinbach

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