Hocheifel Realschule plus in Adenau spendet
„Elternhaus“ und „Klassimo mobil“ sind wertvolle Hilfen
Schülervertretung und Bläserklasse 5b überreichten 3333 Euro an den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn
Adenau. Die Schülervertretung und die Bläserklasse 5b der Realschule plus Adenau übergaben zusammen mit den Vertrauenslehrern Janina Dormann und Stephan König eine großzügige Spende von insgesamt 3333 Euro an den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche. Anne Jüngling und Katharina Kraatz von der Schülervertretung berichteten bei der Spendenübergabe im Elternhaus in Bonn, dass sie das Geld beim Rosenverkauf an Valentinstag, beim Würstchen- und Kuchenverkauf in den Pausen, bei den Bundesjugendspielen und bei weiteren Aktionen eingenommen haben. Die Klassensprecherin der 5b Kerstin Auel konnte 300 Euro an den Förderkreis übergeben. In der Adventszeit hatte die Bläserklasse bei ihrem ersten Weihnachtskonzert das Geld eingenommen. Renate Pfeifer, Leiterin des Schulprojekts vom Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn, erklärte die Aufgaben des Fördervereins. Jan Hennemann, der mit der Führung des neuen Familienhauses am Venusberg beauftragt ist, zeigte Bilder zum Bauvorhaben des zukünftigen Elternhauses. So schließt der Förderverein überall dort Lücken, wo die Klinik selbst nicht alles leisten kann und Kinder und ihre Eltern an ihre persönlichen und finanziellen Grenzen stoßen.
Eine der wichtigsten Hilfen für Familien ist dabei das „Elternhaus“ des Fördervereins. Familien, deren Kinder in der Universitäts-Kinderklinik stationär behandelt werden, finden hier ein „Zuhause auf Zeit“. So können die Eltern mehr Zeit mit ihrem Kind verbringen und ihm Halt und die Wärme geben, die es dringend braucht.
Ein weiterer Höhepunkt der Aktivitäten des Fördervereins ist das Projekt „Klassissimo mobil“, bei dem der Patient unmittelbar mit Therapiebeginn ein Net-Book mit integriertem Mobilfunk Modem (UMTS) erhält, ebenso ein Schüler der Klasse in der Heimatschule.
Mit den Net-Books gelangt man überall problemlos ins Internet. Via Skype wird aus dem Unterricht heraus Videotelefonie betrieben. Die Schüler reichen das Net-Book weiter. Die Klasse sieht und hört den Patienten live, ebenso können die Patienten von zu Hause oder aus der Klinik den Unterricht verfolgen. Auf der Rückfahrt in die Eifel war man sich gleich einig, im kommenden Jahr wieder für den Förderverein eifrig zu sammeln, und plante schon einige Projekte.
