Allgemeine Berichte | 13.03.2024

Rund 100 Menschen bei Veranstaltung von Flutopferhilfe und Maltesern

Emotionale Lesung in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre

V.l.: Frank Schönau (MHD), Lena Frings, Arno Münn (MHD), Sonja Reuter (MHD) Anke Hupperich (Flutopferhilfeverein und Ortsvorsteherin) freuten sich über die gelungene Veranstaltung. Foto: Frings/MHD

Kreuzberg. Zu einem ganz besonderen Abend hatten der Flutopferhilfeverein Kreuzberg e.V. und das Team der Malteser Fluthilfe aus Schuld jetzt in den Dorftreff am Standort In Dangeln 24 geladen. Auf dem Programm: Die Vorstellung des aktuellen Buches „TALMÄANDER“ von Autorin Lena Frings. Rund 100 Interessierte kamen zur Veranstaltung, um die junge Schriftstellerin, die auch als freie Mitarbeiterin der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ erfolgreich ist, live zu erleben. Die 30-jährige Frings ist gebürtige Kreuzbergerin und freute sich sehr darüber, ihr Erstlingswerk in ihrem Heimatort vorzustellen. Auch die Bühne, in gemütlicher Wohnzimmer-Atmosphäre hergerichtet, sollte ein Gefühl von zu Hause sein vermitteln. Anke Hupperich, Vorsitzende des Flutopferhilfevereins und Kreuzberger Ortsvorsteherin, begrüßte zunächst die Besucher herzlich und zeigte sich entzückt darüber, dass der Dorftreff anlässlich der bevorstehenden Lesung bis auf den letzten Platz gefüllt war. Anschließend übergab sie das Mikrofon an Frank Schönau (Projektleiter Malteser Fluthilfe in Schuld), der die Moderation des Abends in einer für ihn typisch lockeren, souveränen Art übernahm. Im Zuge seiner Vorstellung des Stars des Abends erfuhr das Publikum sowohl vom journalistischen Werdegang der Autorin als auch von der Entstehungsgeschichte ihres Buches Talmäander. Hierin setzt sich Frings auf sehr persönliche Art und Weise intensiv mit lehrreichen Tatsachen sowie eigenen Beobachtungen mit ihrer Heimat auseinander. Auch die akribische Recherche zur Geschichte und Geographie des Ortes wurde den gebannten Gästen nahegebracht. Während die Autorin verschiedenste Passagen aus ihrem Werk vorlas und zwischendurch immer wieder sehr persönliche Anekdoten zum Besten gab, die für zahlreiche Lacher sorgten, genoss das an der Lesung teilnehmende Publikum den kurzweiligen Abend richtiggehend. Zwischen den verschiedenen Abschnitten der Lesung blieb den Zuhörenden auch immer wieder Raum für Fragen und Anmerkungen. In einem beeindruckenden Moment reflektierte sogar ein Gast seine Emotionen mit den Worten: „Ihr Buch gibt Hoffnung, spendet Trost und bringt Licht am Ende des Tunnels, dafür sind wir Ihnen sehr dankbar“. Diese Rückmeldung berührte sowohl die junge Autorin als auch die Zuschauer im Saal sichtlich. Im Anschluss an den offiziellen Teil nahm sich Lena Frings noch viel Zeit für die Gäste und signierte von ihnen erworbene Bücher. Zur Erinnerung an diesen besonderen Abend wurde der sympathischen Autorin dann noch eine gerahmte Variante des Veranstaltungsplakats aus ihrem Heimatort überreicht und viel Erfolg für ihre bevorstehende Lesung auf der Leipziger Buchmesse gewünscht. Nach der gelungenen Kooperationsveranstaltung war man sich sowohl seitens der Malteser als auch des Flutopferhilfevereins in einem Punkt ganz sicher: Bei so viel harmonischer Zusammenarbeit könne man sich gut vorstellen, auch künftig weitere Projekte gemeinsam anzugehen.

V.l.: Frank Schönau (MHD), Lena Frings, Arno Münn (MHD), Sonja Reuter (MHD) Anke Hupperich (Flutopferhilfeverein und Ortsvorsteherin) freuten sich über die gelungene Veranstaltung. Foto: Frings/MHD

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