Dekanat Nassauer Land
Empfang für engagierte junge Mitarbeiterteams
Evangelische Jugend dankt mit einem gemeinsamen Abendessen
Bad Ems. Mit einem Neujahrsempfang haben die hauptamtlichen Kräfte in der Kinder- und Jugendarbeit des evangelischen Dekanats Nassauer Land engagierten Helferinnen und Helfern gedankt. In Bad Ems lernten sich rund 60 junge Menschen, die bislang in den drei getrennten Dekanaten aktiv waren, während eines gemeinsamen Abendessens besser kennen. „Was wären unsere Kirche und unsere Kinder- und Jugendarbeit ohne Euch?“ Diese rhetorische Frage stellte Gemeindepädagogin Sabine Güntner (Diez) zur Begrüßung der jungen geladenen Gäste im Bad Emser Restaurant „Alt Ems“, wo Unterhaltsames, Informatives und Leckeres auf sie wartete. Güntners fünf Mitstreiter im Dekanat hatten zuvor mit einem „Buchstabensalat“ deutlich gemacht, dass es wohl noch einiger Zeit bedarf, bis sich das Miteinander und die Strukturen im neuen Dekanat eingespielt haben. Dass dies mit dem gegenseitigen Kennenlernen beginnt, machte Dekanatsjugendreferent Andreas Kleemann (Bogel) deutlich. Schnell zeigten seine Fragen, wo es Schnittmengen in den Interessen der Jugendlichen gibt und wie ähnlich sich doch die vermeintlich unbekannten Kreise sind. Anschließend ließen sich die jungen Engagierten ein leckeres Büfett schmecken. Damit die Anwesenden auch die Region des neuen Dekanats besser kennenlernen, hatte Werner Schreiner (Marienfels) ein entsprechendes Quiz vorbereitet. Der Gemeindepädagoge hatte in wahrlich zauberhafter Manier als Security-Mann bereits am Eingang jeden einzelnen Gast mit einer kleinen Überraschung begrüßt. Für lockere musikalische Intermezzi sorgten Dekanatsjugendreferent Andreas Barth (Geisig) und Gemeindepädagogin Katharina Sanyang (Bad Ems) mit ihren Liedern. Dass evangelische Jugendarbeit keine Einbahnstraße darstellt, machte Dekanatsjugendreferent Torsten Knüppel (Diez) am Beispiel der biblischen Geschichte vom neugierigen Kämmerer aus dem Morgenland deutlich, der Philippus mit Fragen zu Jesus löcherte und sich schließlich taufen ließ. Als der getaufte Minister anschließend fröhlich von dannen zog, war das auch für Philippus Motivation, aller Welt das Evangelium weiterzusagen. „Für mich ist das ein schönes Sinnbild für unsere Arbeit, von der beide Seiten lernen und die in beide Richtungen wirkt und Menschen froh macht“, so Knüppel. Vorgestellt wurde auch das Jahresprogramm der evangelischen Jugend im Dekanat Nassauer Land, und viele der Anwesenden trugen sich zudem in Listen ein, um sich auch im großen Dekanat wieder in der Kinder- und Jugendarbeit zu engagieren wie etwa während der Kinderfreizeit vom 29. April bis 1. Mai in der Lindenmühle, während des Jugendkirchentages in Offenbach vom 26. bis 29. Mai oder während einer Zirkusfreizeit vom 23. bis 26. August auf dem Schlopenhof in Hainau. Gestärkt mit einem guten Abendessen und in der Erkenntnis, dass es im Dekanat viele Gleichgesinnte gibt, traten die Jugendlichen die Heimreise an. Der Neujahrsempfang für die in der Jugendarbeit Engagierten ist eine Tradition aus dem ehemaligen Dekanat St. Goarshausen. „Wenn wir jetzt ein Dekanat sind, können wir das auch zusammen machen, haben wir uns gedacht“, erklärte Sabine Güntner den Hintergrund des Treffens in Bad Ems.Pressemitteilung
Dekanat Nassauer Land
Mit einem Buchstabensalat symbolisierten die Jugendreferenten das Zusammenwachsen im Dekanat Nassauer Land.Foto: privat
